Aus Altbau wird Kinderzentrum

Neuer Platz für kleine Entdecker in Floridsdorf

Das künftige Haus für Kinderkultur, in der Nähe des Bahnhofs Floridsdorf soll ab 2028 Zugang zu Kunst, Literatur, Medien und Wissenschaft ermöglichen.
Niklas Burger
05.10.2026, 16:41
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Am Gelände der Nordbahngasse 3 entsteht auf 3.500 Quadratmetern Nutzfläche ein Platz der Begegnung für die jüngsten Bewohner der Stadt. Das Haus der Kinderkultur soll ein Ort werden, der jedes Kind willkommen heißt und die Talente, Träume und Chancen der Gäste stärkt. Auf dem Areal entsteht zudem ein zweiter Standort des Kindermuseums Zoom und ein neues Zentrum für Kinderliteratur.

Ziel ist es, dass junge Menschen aus allen sozialen, sprachlichen und kulturellen Gesellschaftsschichten gemeinsam nicht nur ihre eigene Zunkunft sondern auch die Zukunft der Stadt mitgestalten. "Alle Kinder der Stadt sollen unabhängig ihrer sozialen oder sprachlichen Herkunft, einen Zugang zu hochwertigen Bildungs- und Kulturangeboten haben", so Jugend-Stadträtin Bettina Emmerling (Neos).

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Die Zukunft Wiens gestalten

Das neue Zentrum ist dabei keineswegs nur für den privaten Familienausflug gedacht sondern auch Schulen, Kindergärten, Jugendzentren und Vereine sollen das Haus künftig regelmäßig besuchen. Lehrkräfte und Betreuer finden hier künftig perfekte Bedingungen vor, um Kindern abseits des klassischen Schulalltags neue Perspektiven zu eröffnen.

Passend im Bezirk Floridsdorf, einem Bezirk den viele junge Familien ihr zu Hause nennen, bildet ab 2028 ein zweiter Standort des beliebten Zoom Kindermuseums und ein brandneues Zentrum für Kinderliteratur das Herzstück des neuen Hauses. Auf die Kids warten interaktive Kreativ-Ateliers, Labors und große Ausstellungsflächen, bei denen von Experimentieren bis zum gemeinsamen Schmökern alles möglich ist. Auch Lesemuffel sollen im neuen Literaturzentrum spielerisch für Bücher begeistert werden.

Klimafreundlicher Umbau statt Bodenversiegelung

Statt eine Wiese zu verbauen, wird für das Kinderkulturhaus ein aus den 1990er-Jahren stammendes Bürogebäude komplett generalisiert. Das alte Betonskelett bleibt erhalten, wodurch massenhaft sogenannte "graue Energie" eingespart wird.

Durch diese smarte Bestandsnutzung sinkt der CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu einem Neubau um stolze 50 Prozent, das sind rund 600 Tonnen eingespartes Treibhausgas. Ergänzt wird das Ganze durch eine moderne thermische Dämmung, neue Fenster, Photovoltaik am Dach und eine neue, farbige Keramikfassade.

nibu,05.10.2026, 16:41