Schon wieder ein extremer Tempoverstoß auf der Leberstraße in Wien-Landstraße: Die Straße, die den 3. mit dem 11. Bezirk verbindet, ist abschnittsweise als 30er-Zone ausgewiesen. Gerade die lange Gerade dürfte aber immer wieder Autolenker und Motorradfahrer dazu verleiten, deutlich schneller unterwegs zu sein.
Die Polizei führt dort deshalb regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch. Mehrfach wurden in den vergangenen Monaten bereits erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen – "Heute" berichtete. Am Mittwoch kam es nun erneut zu einem besonders drastischen Fall.
Gegen 13.33 Uhr kontrollierten Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien den Verkehr mit einem mobilen Radarmessfahrzeug. Dabei wurde ein Pkw mit 102 km/h statt der erlaubten 30 km/h gemessen. Der Lenker war damit um satte 72 km/h zu schnell.
Für den Autofahrer könnte das nun massive Konsequenzen haben. Laut Polizei droht ihm ein Führerscheinentzugsverfahren. Darüber hinaus steht auch eine mögliche Beschlagnahme des Fahrzeugs im Raum, sollte dieses auf ihn zugelassen sein. Die Leberstraße sorgt damit einmal mehr mit einem extremen Raserdelikt für Schlagzeilen.