Wer in der Pachmayrstraße zu schnell unterwegs ist, muss künftig mit Post von der Behörde rechnen. Die Stadt Linz hat dort ein neues stationäres Radar in Betrieb genommen. Die Anlage steht direkt bei einem stark frequentierten Schutzweg und soll vor allem für mehr Sicherheit am Schulweg sorgen.
"Mit dem neuen Schulweg-Radar setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr", erklärt Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP). Gerade dort, wo täglich viele Kinder unterwegs seien, müssten Tempolimits konsequent eingehalten werden.
Bei der Anlage handelt es sich um ein modernes Mast-Radar. Die sogenannte "Pole-Mount"-Bauweise ermöglicht eine effektive Geschwindigkeitskontrolle auch an Standorten mit wenig Platz oder schwieriger Straßenführung. Gleichzeitig ist die Technik besser vor Vandalismus geschützt und verursacht dadurch geringere Instandhaltungskosten.
Die neue Radarstation ergänzt weitere Maßnahmen in der Pachmayrstraße. Erst im Vorjahr wurde die Straße umfassend saniert und verkehrssicher ausgebaut. Davon profitieren laut Stadt sowohl Fußgänger und Radfahrer als auch Autofahrer.
"Die Sanierung der Pachmayrstraße hat bereits spürbar mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gebracht. Mit dem neuen Radar setzen wir nun einen weiteren Baustein, um insbesondere Kinder auf ihrem Schulweg bestmöglich zu schützen", so Hajart.
Nach dem ersten Pilotprojekt in der Schillerstraße im Jahr 2021 ist die Anlage in der Pachmayrstraße bereits die sechste Radarstation dieser Bauart in Linz. Die Stadt will die Technologie auch künftig weiter ausbauen.