Ein Vorfall im Linzer Stadtteil Bindermichl sorgt derzeit für Verunsicherung unter Eltern. In mehreren WhatsApp-Gruppen wird seit Freitag vor einem Mann gewarnt, der ein Volksschulkind auf dem Heimweg belästigt haben soll.
Wie die "OÖNachrichten" berichten, soll sich der Vorfall im Bereich der Ramsauerstraße ereignet haben. Demnach habe ein Unbekannter ein Mädchen zunächst aus einem Auto heraus angesprochen. Anschließend soll er sich vor der Schülerin entblößt haben. In einer Warnnachricht, die in Eltern-Chats verbreitet wird, heißt es: "Dem Mädchen ist Gott sei Dank nichts passiert."
Die Meldung löste in der Umgebung mehrerer Schulen in Bindermichl-Keferfeld Besorgnis aus. Eine Mutter sagte gegenüber den "OÖNachrichten": "Unsere Kinder sind zum Glück sehr selbstständig und gehen alleine zur Schule. Das müssen wir jetzt natürlich überdenken."
Nach Bekanntwerden des Vorfalls reagierten Schulen in der Umgebung rasch. Eltern wurden per E-Mail darüber informiert, dass Kinder einer anderen Bildungseinrichtung von einem fremden Mann aus einem Fahrzeug heraus angesprochen worden seien. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, Kinder verstärkt dafür zu sensibilisieren, nicht mit unbekannten Personen in Kontakt zu treten. Die Polizei sei bereits eingeschaltet worden.
Vonseiten der Landespolizeidirektion Oberösterreich wurde gegenüber den "OÖNachrichten" bestätigt, dass zu Wochenbeginn eine entsprechende Anzeige eingegangen sei. Nach aktuellem Stand dürften die in den Nachrichten geschilderten Ereignisse weitgehend zutreffen.
Die Ermittlungen der Polizei laufen.