Heino (87) spricht ungewöhnlich offen über sein zerrüttetes Verhältnis zu seinem Sohn Uwe Kramm (66). Seit dem Tod seiner Ehefrau Hannelore im November 2023 soll zwischen Vater und Sohn überhaupt kein Kontakt mehr bestehen.
In der SWR-Talkshow "Nachtcafé" macht der Schlagerstar deutlich, wie tief der Bruch inzwischen sitzt.
"Hannelore ist jetzt drei Jahre tot. Und seitdem habe ich meinen Sohn nicht mehr gesehen, nicht mehr gehört", erzählt Heino. Weder zu Weihnachten noch an Geburtstagen oder zu Silvester habe es Kontakt gegeben.
Dann stellt er klar: "Warum soll ich mich um ihn kümmern? Er hat sich nie um mich bemüht."
Dabei geht es längst nicht nur um persönliche Enttäuschung. Der Familienbruch hat auch finanzielle Konsequenzen.
Heino und Hannelore entschieden bereits vor ihrem Tod, dass Manager Helmut Werner einmal ihr Vermögen bekommen soll. Dazu gehören laut Medienberichten neben Immobilien auch Heinos Musikrechte.
Sein leiblicher Sohn soll hingegen leer ausgehen.
Heino erklärt, er habe Uwe im Laufe seines Lebens immer wieder unterstützt. Unter anderem habe er ihm mehrere Autos geschenkt und ihm sogar sein Café in Bad Münstereifel überlassen wollen. Uwe habe das Angebot jedoch ausgeschlagen.
Schon im März fand Heino drastische Worte für seinen Sohn und bezeichnete ihn als "größte Enttäuschung meines Lebens".
Die Geschichte hat allerdings auch eine andere Seite. Uwes Ehefrau Vera widersprach Heinos Darstellung bereits öffentlich.
"Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen", erklärte sie. Ihr Mann habe von seinem berühmten Vater nie die Akzeptanz bekommen, die er sich gewünscht habe.
Als Beispiel führte sie an, dass Uwe nicht zu Heinos 80. Geburtstag eingeladen worden sei. Umgekehrt sei Heino auch nicht zum 60. Geburtstag seines Sohnes gekommen.
Es sei Uwe dabei nie ums Geld gegangen, sondern um die Anerkennung seines Vaters.
Heino hat inzwischen eine neue Familie gefunden. Er lebt in Kitzbühel gemeinsam mit Manager Helmut Werner, dessen Frau Nicole und deren Sohn Lenny.
"Er ist wie ein Sohn für mich geworden", sagt Heino über seinen Manager. Der kleine Lenny wiederum nennt den Sänger "Opa".
Nach dem schweren Verlust seiner Frau scheint der 87-Jährige dort wieder Halt gefunden zu haben. "Ich vermisse natürlich Hannelore, klar, aber ansonsten habe ich den Himmel auf Erden", erzählt er.