Preisregen in Tulln

NÖ kürt die besten Wohnbau-Projekte des Jahres

In der Garten Tulln wurden nun die besten gemeinnützigen Wohnbauprojekte Niederösterreichs ausgezeichnet.
Victoria Carina  Frühwirth
19.05.2026, 08:00
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Großer Auftritt für leistbares Wohnen in Niederösterreich: Beim Frühlingsfest der Gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV) NÖ wurde am Mittwoch, dem 13. Mai, der Niederösterreichische Wohnbaupreis 2025 vergeben.

Fachjury bewertete Projekte

In der "Garten Tulln" kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Architektur und Bauwirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen Projekte, die zeigen sollen, wie modernes Wohnen heute funktionieren kann: leistbar, hochwertig gebaut und nachhaltig geplant.

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Vergeben wurde der Preis von der GBV Landesgruppe Niederösterreich und dem Niederösterreichischen Verein zur Verleihung des Wohnbaupreises. Eine neunköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von Architektin Martina Podivín bewertete die eingereichten Projekte.

Nachhaltiges, leistbares Wohnen

Dabei ging es nicht nur um schöne Fassaden. Entscheidend waren auch Energieeffizienz, ökologische Verbesserungen, hochwertige Materialien, soziale Aspekte und die Frage, ob das Wohnen langfristig leistbar bleibt.

GBV-Landesgruppenobmann Christian Rädler begrüßte gemeinsam mit Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Vereinspräsident Stefan Haertl die Gäste. Rädler betonte: "Der gemeinnützige Wohnbau ist ein zentraler Garant für leistbares und qualitativ hochwertiges Wohnen in Niederösterreich."

Zahlreiche Preise und Ehrungen

In der Kategorie Geschoßwohnbau wurden gleich drei Projekte ausgezeichnet: das Projekt Rosenburg-Mold der "KAMPTAL Gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft", das Projekt Traismauer der "Terra Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft" und das Projekt Bruck an der Leitha von "Familienwohnbau Niederösterreich".

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In der Kategorie Sanierung ging der Preis an das Projekt Horn der "Kamptal Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft". Beim Sonderwohnbau setzte sich das Projekt Markersdorf-Haindorf der "Gedesag" durch. Zusätzlich gab es Anerkennungen für Projekte in Schwadorf und Ternitz.

Auch zwei langjährige Wegbegleiter des gemeinnützigen Wohnbaus wurden geehrt: Manfred Damberger und Wilhelm Gelb erhielten von GBV-Bundesobmann-Stellvertreterin Isabella Stickler das Große Ehrenzeichen in Gold. Nach der Preisverleihung wurde bei Grillerei, Getränken und Musik der "Basco Brothers" weitergefeiert.

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