Nichts für schwache Nerven

Nonnen & blutige Tampons! Lindemanns Ekel-Show in Wien

Nackte Haut, Peitschen und fliegende Fische: Till Lindemann ist für seine verrückten Bühnenshows bekannt. 2027 kehrt der Rocker nach Wien zurück.
01.11.2026, 06:15
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Bei Till Lindemann (63) weiß man nie, was als Nächstes passiert. Der Rammstein-Frontmann ist für seine provokanten und teilweise ziemlich skurrilen Bühneneinlagen bekannt.

Nun dürfen sich seine Fans auf Nachschub freuen: Der Sänger hat eine große Welttournee für 2027 angekündigt.

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Mehr als 50 Konzerte stehen auf dem Programm. Allein in Europa will Lindemann 33 Shows in 22 Ländern spielen. Am 17. November 2027 macht der Musiker auch in der Wiener Stadthalle Halt. Eines steht bereits fest: Zutritt gibt es ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren.

Nonnen, Peitschen und blutige Tampons

Dass seine Konzerte nichts für schwache Nerven sind, hat Lindemann bereits mehrfach bewiesen. Bei seinen bisherigen Shows ließ er es ordentlich krachen. So räkelten sich etwa Nonnen in Reizwäsche an Pole-Dance-Stangen, während auf riesigen Videoleinwänden Geschlechtsteile in Nahaufnahme zu sehen waren.

Tänzerinnen wurden auf Podesten mehrere Meter in die Höhe gehoben und schwangen Peitschen. Auch fliegende Fische gehörten zum ungewöhnlichen Bühnenprogramm.

Besonders bizarr: Lindemanns Schlagzeuger sorgte mit einer ungewöhnlichen Einlage für Aufsehen. Als Frau verkleidet, mit künstlichen Brüsten und einer künstlichen Vagina, zog er sich scheinbar blutige Tampons aus dem Schritt und schleuderte diese ins Publikum. Dabei handelte es sich um eine inszenierte Bühnenshow.

Petition gegen Wien-Konzert

Doch nicht alle freuen sich über die Rückkehr des Musikers. Gegen seinen geplanten Auftritt in Wien formiert sich bereits Widerstand. Eine Online-Petition mit dem Titel "#KeineBühne für mutmaßliche Täter!" hatte bis Donnerstagvormittag mehr als 5.700 Unterschriften gesammelt.

Hintergrund sind Vorwürfe sexueller Übergriffe, die in der Vergangenheit von mehreren Frauen gegen Lindemann erhoben wurden. Die Ermittlungen gegen den Sänger wurden später eingestellt.

Trotz der anhaltenden Kritik hält Lindemann an seinen Tourplänen fest. Im November 2027 soll er erneut die Wiener Stadthalle zum Beben bringen.

red, 01.11.2026, 06:15