"Vorteilhafte" Nährstoffe

Nordkorea empfiehlt Hundefleischsuppe gegen Hitze

Nordkoreas Staatsmedien empfehlen bei extremer Sommerhitze traditionelle Suppen – Experten warnen indes vor Versorgungsproblemen im Land.
Newsdesk Heute
07.08.2026, 17:30
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Bei Temperaturen bis zu 40 Grad raten Nordkoreas Staatsmedien zu Hundefleischsuppe und Ginsengbrühe als Hausmittel gegen die Hitze. Ein Arzt, den die staatliche Zeitung "Rodong Sinmun" zitiert, meint, Hundefleischsuppe sei "vorteilhaft" für die Nährstoffversorgung.

Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA empfiehlt dazu noch eine traditionelle Samgyetang-Suppe, die mit Hühnerfleisch und stärkendem Ginseng gekocht wird.

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KCNA hebt besonders die "unvergleichliche medizinische Wirkung" von Ginseng aus der Grenzstadt Kaesong hervor und führt das auf die "besondere Boden- und Wasserqualität sowie die einzigartige Anbaumethode" in der Region zurück.

"Gesundheitsfördernder Brauch"

"Das koreanische Volk betrachtet es als gesundheitsfördernden Brauch, in der heißesten Zeit des Sommers heiße Speisen zuzubereiten", schreibt die staatliche Nachrichtenagentur. Solche Empfehlungen sind anders als die Traditionen in anderen Teilen Asiens. Dort kommt etwa im Sommer gern Wintermelonensuppe auf den Tisch.

Auch in Südkorea war Hundefleisch früher eine Sommer-Delikatesse. Ab Februar nächsten Jahres gilt dort allerdings ein Hundefleisch-Verbot. Die koreanische Halbinsel leidet derzeit unter einem extrem heißen Sommer.

In der vergangenen Woche wurden an drei Tagen neue Temperaturrekorde aufgestellt, die am Sonntag mit 42,5 Grad ihren Höhepunkt erreichten. In Nordkorea berichten die Staatsmedien von bis zu 40 Grad.

Fachleute sagen, das international abgeschottete Land sei schlecht auf Hitzewellen vorbereitet. Laut Welternährungsprogramm leiden mehr als 40 Prozent der 26 Millionen Nordkoreaner an Unterernährung und haben Probleme bei der Lebensmittelversorgung.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.08.2026, 17:30