Ganz normaler Samstag: In einer Filiale der Kette Kiwi im norwegischen Ort Rødberg tauchte plötzlich König Haakon (53) auf. Ohne großes Gefolge, ohne Absperrung, dafür mitten bei der Obsttheke.
Entdeckt wurde der Monarch von einem Fotografen der Lokalzeitung "Laagendalsposten", der eigentlich für eine Reportage über den Herbstmarkt im Ort unterwegs war und vor der Heimfahrt noch kurz in den Supermarkt schaute. Das seltene Bild vom königlichen Einkauf ging danach durch die norwegischen Medien.
Der Grund für den Abstecher: Haakon verbringt die Herbstferien auf seiner Hütte in Uvdal. Auf dem Weg dorthin wird offenbar noch schnell eingekauft, wie in vielen norwegischen Familien.
Lange blieb der König nicht im Laden, für Aufsehen sorgte er trotzdem, vor allem bei den jüngeren Kunden. Königshaus-Expertin Tove Taalesen wundert das wenig. Es komme durchaus öfter vor, dass die Bevölkerung einen Blick auf Haakon erhasche, die Familie kaufe auf dem Weg zur Hütte üblicherweise dort ein.
Der ruhige Einkauf kommt nach turbulenten Wochen. Am 28. August war König Harald V. (†89) gestorben, Haakon rückte vom Kronprinzen zum König auf. Nur wenige Tage nach dem Begräbnis seines Vaters starb auch dessen Schwester Prinzessin Astrid (†94).
Am Mittwoch nahm Haakon gemeinsam mit Königin Mette-Marit (53) in der Ris-Kirche in Oslo von seiner Tante Abschied. Jetzt sucht der neue König in Uvdal offenbar vor allem eines: Ruhe.