Marius Borg Høiby (29) sorgt einmal mehr für Aufsehen. Der 29-jährige Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (53) hat seine Anwälte gefeuert und das nicht zum ersten Mal.
Wie die neuen Verteidiger Alexander Greaker und Daniel Storrvik in einem Interview mit dem norwegischen Sender TV2 bestätigten, hat Høiby von seinem Recht Gebrauch gemacht, den Verteidiger zu wechseln.
Wie "Gala" berichtet, handelt es sich bereits um das dritte Anwaltsteam seit Beginn der Ermittlungen gegen ihn im August 2024.
Die neuen Juristen sollen Hoiby beim Berufungsverfahren vertreten, das am 9. Februar 2027 vor dem Borgarting-Berufungsgericht beginnt. Sie kündigten an, eine neue Strategie zu entwickeln und eine eigene Beweisaufnahme vorzulegen.
Das sei nicht als Kritik an den Vorgängern zu verstehen, so Greaker. Der verurteilte Straftäter sitzt derzeit in Untersuchungshaft.
Nicht nur Hoiby selbst hat Berufung angekündigt. Auch die Staatsanwaltschaft kritisierte die ihrer Meinung nach zu geringen Strafen im ersten Urteil und strebt ebenfalls ein neues Verfahren an.
Zudem müssen die Ansprüche auf Wiedergutmachung und Schadensersatz neu verhandelt werden. Dem 29-Jährigen werden unter anderem Vergewaltigung, Misshandlung und Gewalttaten vorgeworfen.