Ersten Ermittlungen zufolge wurden am frühen Donnerstag die Leitungen des kalabrischen Bahnnetzes durch Unbekannte an einigen Stellen durchtrennt. Dadurch war der Zugverkehr zwischen Battipaglia (Salerno) und Paola (Cosenza) eine Zeit lang blockiert, berichtet "RaiNews". Um 8:20 Uhr gab die italienische Staatsbahn RFI bekannt, dass der Verkehr auf einigen Bahnstrecken wieder schrittweise aufgenommen wurde. Der Verkehr war jedoch reduziert, unter anderem durch einen Schienenersatzverkehr.
Insbesondere wurden Schäden auf einem Teil der Tyrrhenischen Bahnstrecke und der lonischen Bahnstrecke festgestellt. RFI-Techniker ergriffen umgehend Maßnahmen, um den Bahnverkehr wieder voll funktionsfähig zu machen.
Derzeit seien ein Viertel der Beeinträchtigungen auf böswillige Handlungen zurückzuführen, so der italienische Verkehrsminister Matteo Salvini. Zurzeit gibt es so viele Baustellen wie noch nie zuvor in dieser Gegend. Zu diesen Bedingungen kommen jetzt auch noch Kupferdiebstähle und mutmaßliche Sabotageakte: "Es ist Terrorismus. Ich hoffe, dass keine politischen Motive hinter diesen Taten stecken.", so Salvini.