SPOÖ-Chef im "Heute"-Talk

"Oberösterreich braucht einen Wirtschafts-Turbo"

SP-Landeschef Martin Winkler führt die Partei in die Landtagswahl. Er bringt Know-how aus der Wirtschaft mit und will viele Arbeitsplätze schaffen.
Oberösterreich Heute
29.09.2026, 05:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

"Heute": Wie wollen Sie erreichen, dass die SPÖ stärker wird?

Martin Winkler: Mit dem Winkler-Plan für 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze toure ich durch Oberösterreich. Bei Hausbesuchen höre ich zu und nehme die Anliegen der Menschen als Auftrag mit. Daran richten wir unseren Wahlkampf aus und zeigen, was sozialdemokratische Politik für die Mehrheit bringt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Unternehmer an SPÖ-Spitze

Nach über 30 Jahren Erfahrung als Chef und Miteigentümer eines Finanzberatungsunternehmens kehrte der gebürtige Mühlviertler Martin Winkler (63) in seine Heimat OÖ und in die Politik zurück.

Seit Juni 2025 ist er SPÖ-Landesparteivorsitzender, seit 3. Juli 2025 Landesrat. Der vierfache Vater ist SPÖ-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027.

"Heute": Welche drei Bereiche wollen Sie verbessen?

Martin Winkler: Heimische Energie ausbauen, mehr leistbaren Wohnraum schaffen und Gemeinden finanziell stärken. Das bringt günstigere Energie, mehr Investitionen und 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze – für gute Zukunftschancen unserer Kinder und Enkelkinder.

"Heute": Wie stark treffen die Krisen das Industrieland OÖ?

Martin Winkler: Hohe Energiekosten, Billigkonkurrenz aus China und Trumps Zolldrohungen setzen unsere Betriebe unter Druck. Hinter jedem gefährdeten Arbeitsplatz steht eine Familie. Oberösterreich braucht einen Wirtschafts-Turbo: Investitionen in heimische Kraftwerke, Wohnbau und Gemeindeprojekte.

„Hinter jedem gefährdeten Arbeitsplatz steht eine Familie.“
Martin Winkler (SPÖ)SPÖ-Landesparteivorsitzender und Landesrat

"Heute": Wie kann die Politik die Wirtschaft ankurbeln?

Martin Winkler: Wir müssen heimische Energie rascher ausbauen, verfügbare Wohnbaumittel nutzen und Gemeinden Investitionen ermöglichen. Das schafft Aufträge und tausende Arbeitsplätze. Dazu brauchen wir schnellere Genehmigungen, gute Bezahlung für Fachkräfte und eine stärkere Lehrausbildung.

"Heute": Was tun gegen hohe Energie- und Spritpreise?

Martin Winkler: Steuermehreinnahmen und Zusatzgewinne der Mineralölkonzerne müssen eine niedrigere Mineralölsteuer und damit günstigeren Sprit finanzieren. Zugleich müssen wir raus aus Öl und Gas, mehr eigenen Strom erzeugen und in Krisen die Merit Order aussetzen. Dafür wollen wir rasch mehrere Hybridkraftwerke aus Wind, Agri-PV und Batteriespeichern bauen. Das macht uns unabhängiger vom Ausland.

red,29.09.2026, 05:00