Kam zu einer "Diskussion"

Ocon bezieht nach Rauswurf zu Gewaltvorwürfen Stellung

Nach dem Wirbel um seinen Rauswurf bei Haas bricht Esteban Ocon sein Schweigen. Der Formel-1-Star bestätigt einen teaminternen Streit.
01.11.2026, 08:32
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Esteban Ocon (30) will die Berichte über eine angebliche körperliche Auseinandersetzung mit Haas-Teamchef Ayao Komatsu nicht auf sich sitzen lassen. Nachdem der Franzose beim Formel-1-Wochenende in Mexiko überraschend aus dem Cockpit genommen worden war, äußerte er sich nun erstmals öffentlich zu den Hintergründen.

In einem ausführlichen Statement auf seinen Social-Media-Kanälen bestätigte Ocon zwar einen Streit innerhalb des Rennstalls, bestritt jedoch ausdrücklich, dass es dabei zu körperlicher Gewalt gekommen sei.

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"Ich bestätige zwar, dass es dazu gekommen ist, weise jedoch jegliche Berichte oder Anschuldigungen entschieden zurück, die suggerieren, dass zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten jeglicher Art körperliche Gewalt angewendet worden sei."

Ocon fordert Ende der Spekulationen

Der Haas-Pilot räumte ein, dass es "aufgrund unterschiedlicher Standpunkte zu einer Diskussion" gekommen sei. Die Berichte über eine mögliche körperliche Auseinandersetzung gingen ihm allerdings deutlich zu weit. "Ich verurteile Gewalt in jeder Form aufs Schärfste", stellte der Franzose klar.

Gleichzeitig appellierte er an die Öffentlichkeit, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. "Ich bitte darum, Spekulationen zu unterlassen, solange die Angelegenheit geklärt wird. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben."

Haas schweigt zu überraschendem Fahrerwechsel

Für Aufsehen hatte am Samstag die Entscheidung des US-Rennstalls gesorgt, Ocon mitten am Rennwochenende durch Ersatzfahrer Ryo Hirakawa zu ersetzen. Eine konkrete Begründung lieferte das Team nicht. "Weitere Stellungnahmen werden zu diesem Zeitpunkt nicht abgegeben", teilte Haas lediglich mit.

In der Folge machten Berichte über einen Konflikt zwischen Ocon und Teamchef Komatsu die Runde. Die französische Sportzeitung "L'Équipe" berichtete sogar über eine "mögliche körperliche Auseinandersetzung".

Mit seinem öffentlichen Statement widersprach Ocon nun ausdrücklich diesem Vorwurf. Was tatsächlich hinter den Kulissen passiert war und weshalb Haas seinen Stammfahrer aus dem Auto nahm, blieb vorerst ungeklärt.

Formel-1-Zukunft des Franzosen ungewiss

Unabhängig vom aktuellen Wirbel steht Ocons Abschied von Haas bereits fest. Nach zwei gemeinsamen Jahren endet die Zusammenarbeit im Winter. Sein Cockpit übernimmt in der kommenden Saison Ferrari-Nachwuchspilot Rafael Camara.

Für den 30-Jährigen zeichnet sich damit eine ungewisse sportliche Zukunft ab. Erstmals seit seinem Formel-1-Debüt 2016 dürfte Ocon im kommenden Jahr ohne Stammcockpit dastehen.

red, Akt. 01.11.2026, 08:34, 01.11.2026, 08:32
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