Auf der steirischen Westbahnstrecke wird es ab Freitag ernst: Zwischen Lieboch und Köflach gehen sämtliche neuen Bahnstromanlagen in Betrieb. Damit stehen die Anlagen erstmals unter Hochspannung.
Die ÖBB richten deshalb eine dringende Warnung an die Bevölkerung. Von den betroffenen Bahnanlagen muss unbedingt Abstand gehalten werden.
Betroffen sind laut "ORF Steiermark" die Gemeindegebiete von Lieboch, Söding-St. Johann, Krottendorf-Gaisfeld, Voitsberg, Bärnbach, Rosental-Kainach und Köflach.
Das Betreten der Bahnanlagen ist strengstens verboten. Lebensgefahr besteht laut ÖBB nicht erst bei einer direkten Berührung der Oberleitungen. Auch herabhängende Seile und Drähte können gefährlich werden.
Selbst eine Annäherung an die Hochspannungsanlagen mit Gegenständen oder Körperteilen kann laut ÖBB bereits lebensgefährlich sein.
Die Elektrifizierung und Modernisierung der steirischen Westbahnstrecke schreitet planmäßig voran. Wegen der Arbeiten ist die Strecke zwischen Köflach und Lieboch bereits seit Mitte Juli gesperrt. Für Fahrgäste wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Die derzeitige Sperre läuft noch bis einschließlich 10. Oktober. Danach soll der Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden.
Lange bleibt die Strecke allerdings nicht durchgehend geöffnet. Bereits von 7. Jänner bis voraussichtlich 19. September 2027 ist eine weitere Totalsperre vorgesehen.