2:2-Remis in Irland

ÖFB-Ass ärgert sich: "Wir wissen alle, dass..."

Das ÖFB-Team hat sich am Donnerstagabend in der Nations League gegen Irland zu einem 2:2-Remis gerettet. Nach einer verkorksten ersten Hälfte.
Sport Heute
02.10.2026, 13:02
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

In der ersten Spielhälfte waren die kampfstarken Iren nämlich tonangebend gewesen, lagen durch einen Doppelpack von Troy Parrott (12., 45./Elfer) bereits mit 2:0 in Front. Ehe Rot-Weiß-Rot das Ruder im zweiten Durchgang noch herumriss und ausglich. Dank der Tore von Alexander Prass (71.) und Michael Gregoritsch (77.).

Und auch dank der Wechselspieler. Denn nicht nur beide Torschützen kamen in die Partie, sondern auch der wieder fitte Konrad Laimer. Der Bayern-Legionär hatte die ersten beiden Nations-League-Partien noch mit einer Adduktorenverletzung auslassen müssen und war erst mit einer Woche Verspätung zum Team gereist. Er hätte gegen Irland auch bloß rund eine halbe Stunde spielen sollen, kam aber schon in der Pause ins Spiel.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Wir wissen alle, dass..."

Ein Zeichen dafür, dass Coach Ralf Rangnick mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang alles andere als einverstanden war. Laimer agierte in der Mittelfeldzentrale mit Xaver Schlager, bekam auch gleich die Kapitänsschleife. "Wir wissen alle, dass die erste Halbzeit nicht das war, was wir spielen wollten", sagte der Bayern-Legionär nach dem Nations-League-Duell dann im "ORF". Rangnick habe ihn dann gefragt, ob er sich zutraue, die komplette zweite Halbzeit durchzuspielen. "Dann kann ich schwer Nein sagen", schmunzelte Laimer.

Es habe ihm dann aber "Spaß gemacht", wie der Bayern-Legionär anschloss. "Die Mannschaft hat Mentalität beweisen – alle Spieler, die reingekommen sind, die gesamte Mannschaft. Wir haben einen wichtigen Punkt geholt", so der Allrounder.

"Können noch einiges besser machen"

Letztendlich sei lediglich "die Energie, die Intensität" der Unterschied zwischen den beiden Spielhälften gewesen, meinte Laimer. "Wir haben zu wenige Zweikämpfe gewonnen, waren nicht so giftig, wie wir sein können. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht, auch mehr Chancen herausgespielt. Wenn das Spiel fünf Minuten länger dauert, können wir es sogar gewinnen", meinte Laimer dann.

Freilich sei auch im zweiten Durchgang nicht alles "top top top" gewesen, "da können wir auch noch einiges besser machen. Aber allein die Einstellung, wie wir da reingegangen sind, wie wir das Spiel geführt haben– das schaut nach uns aus, hat Spaß gemacht. Jeder Einzelne hat alles rausgelassen", analysierte der 29-Jährige dann weiter.

Nun heißt es jedenfalls: Schnell regenerieren. Schon am Freitag geht es mit dem Flieger in den Kosovo, wo am Sonntag das zweite Auswärtsspiel am Stück steigt.

red,Akt. 02.10.2026, 13:56, 02.10.2026, 13:02
Weitere Storys