Dabei sah es zunächst nach einem Abend zum Vergessen für die ÖFB-Elf aus. Troy Parrott hatte die bissigen und zu Beginn dominierenden Iren mit einem Doppelpack in Front gebracht (12., 45./Elfer), vor allem mit seinem Sololauf vor dem 1:0 Österreichs Defensive düpiert.
Es brauchte zwei späte Tore und eine deutliche Leistungssteigerung von Rot-Weiß-Rot nach der Pause. Alexander Prass (71.) und Michael Gregoritsch mit einem direkt versenkten Freistoß (77.) retteten dem ÖFB-Team das Remis.
Der zweite Treffer brachte Torschützen Gregoritsch dann zum Schmunzeln. "Ich habe ein bisschen gespielt mit dem Tormann", lachte der Torjäger nach dem Spiel im "ORF". Und erklärte dann seinen Treffer. Da hatte er Caoimhin Kelleher mit einem Schuss ins Tormanneck nicht gut aussehen lassen. "Ich habe mir gedacht: Bei einem Schritt Anlauf denkt er nicht, dass ich den Ball ins Tormanneck schieße", lachte der Augsburg-Star dann schelmisch.
Trotzdem sei es natürlich "ein Glück" gewesen, dass der schlitzohrig geschossene Freistoß dann im linken Eck landete. "Aber das nehme ich auch. Wir hatten jetzt auch ein paar Lacher in der Kabine", schmunzelte Gregoritsch.
Das Lachen verging dem 32-Jährigen aber, als er auf die erste Spielhälfte angesprochen wurde. Da waren die Iren klar tonangebend. "Wir haben lange gebraucht, bis wir im Spiel waren, sind ein bisschen von den Iren überrumpelt worden. Es hat aber viel Spaß gemacht, in der zweiten Spielhälfte auf dem Platz zu stehen, Heavy Metal zu spielen. Das haben wir uns auch so vorgenommen. Wir sind zufrieden, dass wir den Punkt mitgenommen haben", so Gregoritsch.
Nun geht es weiter gegen den Kosovo. Am Sonntag steigt das Auswärtsspiel in Pristina.