Coach gefeuert

ÖFB-Gegner holte Trainer-Fuchs kurz vor der WM

Ghana kassierte Ende März eine klare Pleite im Test gegen Österreich (1:5), kurz darauf war Coach Otto Addo Geschichte, ein Trainer-Fuchs übernahm.
Sport Heute
20.05.2026, 18:19
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Der Trainer

An Erfahrung mangelt es Carlos Queiroz nicht. Portugal, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Südafrika, wieder Portugal, Iran, Kolumbien, Ägypten, erneut Iran, Katar, Oman und nun Ghana: Allein auf Nationalmannschaftsebene hat der mittlerweile 73 Jahre alte Portugiese alles erlebt und gesehen. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada soll Queiroz nun die Black Stars zum Erfolg führen, es wird seine fünfte WM-Teilnahme. Erst Mitte April wurde er als Nachfolger von Otto Addo ernannt – um die Mannschaft bis zur Endrunde kennenzulernen, bleiben ihm deshalb nur zwei Testspiele.

Der Star

Die Dienste von Antoine Semenyo ließ sich Manchester City einiges kosten. Fast 75 Millionen Euro legten die Skyblues für den schnellen und dribbelstarken Flügelspieler vom AFC Bournemouth im Januar auf den Tisch, der 26-Jährige schoss City zuletzt mit einem sehenswerten Hackentor zum FA-Cup-Titel. Semenyo ist der Star bei den Black Stars, auch wenn er in der Nationalmannschaft in 34 Partien erst drei Tore erzielte. In Nordamerika will er seine Quote verbessern.

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Das Besondere

Die Ghanaer sind mittlerweile Stammgast bei einer WM. Zum fünften Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt sind die Westafrikaner nun bei einer Endrunde dabei. Am besten in Erinnerung blieb das legendäre Viertelfinale 2010 in Südafrika gegen Uruguay, als Luis Suarez in der 120. Minute mit der Hand auf der Linie klärte und Asamoah Gyan den fälligen Strafstoß verschoss. Im Elfmeterschießen folgte schließlich das Aus. Es ist bis heute das beste WM-Ergebnis für die Black Stars. Ghana könnte theoretisch schon im Sechzehntelfinale auf Uruguay treffen.

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