Spielt er, oder nicht?

ÖFB-Goalie bei Werder im Kampf um Einser-Leiberl

Alexander Schlager ist im Sommer nach Bremen gewechselt. Ob der ÖFB-Goalie als Einser in die Saison geht, ist noch nicht klar. Er muss sich beweisen.
Sport Heute
02.08.2026, 09:07
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Bei Werder Bremen beginnt für Alexander Schlager ein neues Kapitel – und sofort ein harter Konkurrenzkampf. Der 30-Jährige hat nicht den Status als Nummer eins. Der ÖFB-Goalie muss sich mit Eigengewächs Karl Hein einen Konkurrenzkampf liefern.

"Ich möchte mich auf eine respektvolle Art und Weise um den Platz im Tor duellieren", betonte Schlager. Dass er dafür seinen bisherigen Status als unumstrittene Nummer eins bei Red Bull Salzburg aufgibt, nimmt der Nationalkeeper bewusst in Kauf. Sein jüngerer Konkurrent wurde da schon deutlicher. "Ich will unbedingt die Nummer eins sein und bleiben", verlautbarte Hein.

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Rangnick gab grünes Licht

Vor seiner Entscheidung holte sich Schlager auch den Rat von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick ein. Trotz des Risikos, in Bremen zunächst nur Ersatz zu sein und damit seinen Platz im Nationalteam zu gefährden, sprach sich Rangnick für den Wechsel aus.

Auch die ÖFB-Kollegen Marco Friedl, Romano Schmid und Marco Grüll, die bereits für Werder spielen, sollen den Torhüter von einem Transfer überzeugt haben.

Saudi-Angebot ausgeschlagen

Schlager verriet außerdem, dass er in diesem Sommer auch ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien erhalten hatte. Für den Salzburger kam ein Wechsel dorthin aber nicht infrage.

Stattdessen entschied sich der 30-Jährige bewusst für die Bundesliga. "Ich habe das Gefühl, dass ich an einem coolen Projekt teilnehmen darf", sagte Schlager über seinen neuen Klub. Für den ÖFB-Keeper ist es das erste Engagement im Ausland auf Profi-Ebene. Nun will er beweisen, dass er auch in einer der stärksten Ligen Europas das Zeug zur Nummer eins hat.

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