"Die Krönung"

ÖFB-Star erfuhr erst bei Kader-Verkündung von WM-Ticket

Sasa Kalajdzic holte sich mit dem LASK den österreichischen Bundesliga-Titel. Jetzt folgt die WM – die "Krönung" für den Stürmer.
Sport Heute
29.05.2026, 16:55
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Sasa Kalajdzic war maßgeblich am ersten Meistertitel der LInzer seit 1965 beteiligt, spiele vor allem im Frühjahr ganz groß auf. Nur logisch, dass es der Zwei-Meter-Stürmer noch in den WM-Kader von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick schaffte. Er kam bereits bei den März-Testspielen gegen Ghana (5:1) und Südkorea (1:0) zu zwei Kurzeinsätzen, bereitet sich nun seit Donnerstag mit dem ÖFB-Team in Wien-Aspern auf die Weltmeisterschaft vor.

"Ich war Gott sei Dank in der Gewinnermannschaft beim Turnier am Schluss. Es hat Spaß gemacht", schmunzelte Kalajdzic über das Training am neuen ÖFB-Campus bei sommerlichen Temperaturen. Mit der Nationalteam-Einberufung für das Fußball-Spektakel schloss Kalajdzic auch einen langen Weg zurück nach bisher drei Kreuzbandrissen ab. Ein Weg, an den er aber immer geglaubt habe, wie der Stürmer erzählte.

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"Bei der Pressekonferenz erfahren"

"Der Glaube treibt einen an. Rein realistisch gesehen war es aber eine harte Aufgabe. Ich bin deshalb stolz und dankbar, dass ich hier sein darf", erzählte der Team-Rückkehrer, der vor seinen März-Einsätzen zuletzt im November 2023 für Rot-Weiß-Rot aufgelaufen war.

Zwar glaubte Kalajdzic an eine WM-Einberufung, sei aber vorab von Teamchef Ralf Rangnick nicht informiert worden.  "Ich habe es bei der Pressekonferenz erfahren, habe mit einem Auge drauf geschielt", enthüllte Kalajdzic. Rangnick hatte seinen WM-Kader am 18. Mai bekannt gegeben. "Es war dann auch eine Erleichterung, eine Bestätigung für die harte Arbeit, die ich in den letzten Jahren aufgebracht habe", meinte der baumlange Angreifer.

"Die Krönung"

Für den die ÖFB-Teamberufung, das zweite Großereignis nach der EM 2021, nun etwas ganz Besonderes ist: "Es ist die Krönung, dabei zu sein. Jetzt schauen wir einmal, was weiter ist", schmunzelte der Stürmer, auch mit Blick auf seine persönliche Zukunft. Ein Verbleib in Wolverhampton gilt nach dem Premier-League-Abstieg als eher unwahrscheinlich. "Natürlich ist es die größte Plattform auf der Welt. Aber für mich geht es Schritt für Schritt", blickte der 28-Jährige in die Zukunft. Er wolle sich aber "in den Dienst der Mannschaft stellen und meine Rolle akzeptieren".

Einer der nächsten Schritte könnte den ÖFB-Teamstürmer zum deutschen Kultklub und Bundesliga-Rückkehrer Schalke 04 führen. "Da gibt es nicht viel zu sagen. Das Hier und Jetzt, die WM mit Österreich, ist das Wichtigste, alles andere ist uninteressant", so Kalajdzic.

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