Die Nachricht vom Zusammenbruch von Christian Eriksen hat auch die ÖFB-Stars nicht kalt gelassen. Bei der ersten Pressekonferenz im WM-Quartier in Santa Barbara sprachen Konrad Laimer und Romano Schmid über den Schock-Moment rund um den dänischen Teamkapitän, der beim Testspiel gegen die Ukraine erneut auf dem Platz zusammengebrochen ist.
"Das Wichtigste ist, dass man auf die Gesundheit schaut. Ich hoffe, dass jetzt nichts Schlimmeres ist und dass alles gut ist", sagte Bayern-Star Konrad Laimer.
Der Mittelfeldspieler verwies dabei auch auf die hohen Belastungen im Spitzenfußball. "Wir gehen alle über unsere Grenzen manchmal. Aber die Gesundheit ist das Wichtigste", so Laimer. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft ergänzte er: "Es werden Vorkehrungen getroffen, dass so etwas nicht passiert bei der WM."
Auch Romano Schmid zeigte sich betroffen. Der Bremen-Profi kennt Eriksen aus den Bundesliga-Duellen der vergangenen Saison. "Es war eine Ehre, gegen ihn zu spielen, weil er ein sehr großer Spieler ist", sagte Schmid über den dänischen Star. "Ich hoffe, dass es ihm so weit gut geht."
Der dänische Nationalspieler war am Sonntag beim Testspiel gegen die Ukraine in der 65. Minute plötzlich auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Die Partie wurde daraufhin vorzeitig beendet. Kurz darauf gab der dänische Fußballverband jedoch Entwarnung. Eriksen sei bei Bewusstsein und sein Zustand den Umständen entsprechend stabil, hieß es in einer Mitteilung.
Der Vorfall löste weltweit Besorgnis aus, weil Eriksen bereits bei der Europameisterschaft 2021 einen medizinischen Notfall auf dem Spielfeld erlitten hatte. Damals brach der Mittelfeldspieler im Gruppenspiel gegen Finnland zusammen und musste nach einem Herzstillstand auf dem Rasen reanimiert werden.