Nahost-Konflikt

Ölpreis-Schock! Trump lockert jetzt Russland-Sanktionen

US-Präsident Donald Trump sorgt mit seiner Entscheidung, die Öl-Sanktionen gegen Russland zu lockern, für heftige Diskussionen.
Newsdesk Heute
15.03.2026, 21:37
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US-Präsident Donald Trump verteidigte am Wochenende die Lockerung der Sanktionen. Im Interview mit NBC News meinte er: "Ich will Öl für die Welt haben."

Mit dieser Aussage rechtfertigte er, dass die USA angesichts der Preisexplosion beim Öl den Kauf russischen Öls wieder erlauben.

Wie 20 Minuten berichtet, geht es dabei um Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte an, dass dieses Öl vorerst wieder verkauft werden darf – und zwar ohne Strafen. Die Maßnahme gilt bis 11. April und soll das Angebot auf dem Weltmarkt erhöhen.

Ursprünglich wurden die Sanktionen verhängt, um die Ukraine im Kampf gegen die russische Invasion zu unterstützen. Doch seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs sind die Ölpreise rasant gestiegen. Die befristete Ausnahme soll nun eine gewisse Entspannung bringen.

Trump sieht Selenski als Hindernis für Frieden

Deutschland und andere Unterstützer der Ukraine kritisierten die US-Entscheidung scharf. Sie fordern, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, um den Krieg zu beenden.

Trump wiederum sieht nicht Kremlchef Wladimir Putin, sondern den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski als größeres Hindernis für ein Ende des Krieges. Im NBC-Interview sagte er: "Ich bin überrascht, dass Selenski kein Abkommen schließen will. Sagen Sie Selenski, er soll ein Abkommen schließen, denn Putin ist dazu bereit." Und weiter: "Mit Selenski ist es weitaus schwieriger, eine Einigung zu erzielen."

"Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenski"

Anfang März hatte Selenski den US-Streitkräften und ihren Verbündeten im Nahen Osten Unterstützung beim Abfangen iranischer Drohnen angeboten. Die Ukraine habe in vier Kriegsjahren viel Erfahrung damit gesammelt. Trump winkte im Interview ab: "Wir brauchen keine Hilfe." Und: "Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenski."

Der ukrainische Präsident erklärte, dass Länder im Nahen Osten um Erfahrungsaustausch beim Drohnen-Abfangen gebeten hätten. Deshalb seien Expertenteams aus der Ukraine in drei Länder entsandt worden.

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