Ein gemeinsamer Ausflug in die Berge endete für ein Ehepaar in Vorarlberg mit einer Tragödie. Nach einer Rast auf der 2.131 Meter hohen Höferspitze machten sich die beiden Wanderer auf den Rückweg.
Doch dabei kam der 60-jährige Mann zu Sturz und fiel bis zu 200 Meter in die Tiefe. Er überlebte den Absturz nicht.
Das Unglück ereignete sich am Samstag (31. Oktober) im Gemeindegebiet von Schröcken. Der 60-jährige Österreicher war gemeinsam mit seiner 52-jährigen Ehefrau zu einer Wanderung aufgebrochen.
Ihre Route führte von der Passhöhe über den Höferkamm bis auf den Gipfel der Höferspitze auf 2.131 Metern Seehöhe. Dort legte das Paar zunächst eine Pause ein.
Gegen 13.30 Uhr machten sich die beiden schließlich wieder auf den Weg zurück zur Passhöhe. Während des Abstiegs passierte das Unglück.
Der 60-Jährige verlor den Halt und stürzte ohne Fremdverschulden. Anschließend fiel er rund 150 bis 200 Meter durch einen steilen, mit Felsen durchsetzten Geländegraben.
Der Wanderer erlitt bei dem schweren Absturz tödliche Verletzungen. Für ihn gab es keine Rettung mehr.
Seine 52-jährige Ehefrau wurde mit dem Rettungshubschrauber C8 ins Tal geflogen. Dort kümmerten sich die Einsatzkräfte der Bergrettung um die Frau.
Die Bergung des verstorbenen Mannes übernahm der Polizeihubschrauber Libelle. Laut den bisherigen Erkenntnissen war an dem tödlichen Alpinunfall niemand anderer beteiligt.