Ein vermeintlich gewöhnlicher Einkauf im Internet endete für eine 35-jährige Österreicherin mit einem finanziellen Schaden von mehreren Tausend Euro. Die Frau wollte einen Fahrradanhänger samt Zubehör kaufen, doch auf ihre Bestellung wartete sie vergeblich.
Erst als die Lieferung ausblieb, bemerkte sie, dass sie offenbar auf einen betrügerischen Onlineshop hereingefallen war.
Am 13. Oktober gab die 35-Jährige ihre Bestellung über einen Onlineshop auf. Neben dem Fahrradanhänger kaufte sie auch entsprechendes Zubehör.
Während des Bestellvorgangs erhielt die Frau eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung.
Sie kam dieser nach und überwies den geforderten Betrag auf ein ausländisches Bankkonto.
Nach der Überweisung wartete die Österreicherin auf ihren Einkauf. Doch weder der Fahrradanhänger noch das Zubehör wurden geliefert.
Bei der weiteren Überprüfung stellte sie fest, dass es sich bei dem Anbieter um einen sogenannten Fakeshop handelte.
Die 35-Jährige wandte sich daraufhin an die Polizei und erstattete Anzeige.
Durch den Betrug entstand der Frau ein Schaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich.
Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Wer hinter dem betrügerischen Onlineshop steckt, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor.
Nach Abschluss der Erhebungen wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck übermittelt.
Für die 35-Jährige blieb von ihrer Bestellung vorerst nur der finanzielle Verlust. Ob sie ihr Geld zurückbekommt, ist nicht bekannt.