Bitterer Rückschlag für Felix Hacker! Der 27-jährige ÖSV-Speed-Spezialist muss den Weltcup-Auftakt in den USA auslassen. Eine Gelenkkapselentzündung macht dem Kärntner einen Strich durch die Rechnung. Schon in der vergangenen Saison hatte ihn eine Knieverletzung ausgebremst.
Es bereits im Trainingslager in Chile. Nach nur drei Tagen musste Hacker die Heimreise antreten. "Woher diese kommt, weiß ich nicht. Sie ist schleichend aufgetreten. Es ist auch möglich, dass ich einfach zu viel trainiert habe", erklärt der Lavanttaler gegenüber der "Krone" seine Entzündung.
Für den Speed-Spezialisten ist es der nächste Rückschlag nach einer schwierigen Vorsaison. Damals erlitt er beim Training für die Weltcup-Abfahrt in Gröden einen Meniskuseinriss. Die Folge: Hacker bestritt kein einziges Weltcuprennen, kämpfte sich anschließend im Europacup zurück und musste sich schließlich einer Knieoperation unterziehen. "Eine kleine Operation, nichts Gravierendes", betont er.
Nun fehlt dem Kärntner erneut wertvolle Vorbereitungszeit. Erst seit vergangener Woche steht er wieder auf Skiern. Die Übersee-Reise mit dem ÖSV-Team Mitte November fällt deshalb ins Wasser. Hacker verpasst damit den Super-G in Copper Mountain sowie die anschließenden Speedrennen in Beaver Creek. Ein Startplatz wäre ohnehin nicht garantiert gewesen: Anders als in der Vorsaison besitzt der 27-Jährige kein Fixticket mehr und hätte sich für die Rennen erst teamintern qualifizieren müssen.
Stattdessen will Hacker in Österreich einen gezielten Trainingsaufbau absolvieren. Sein Comeback plant er zunächst im Europacup in Santa Caterina, ehe er beim Weltcup in Gröden wieder angreifen möchte. "Ich muss einfach schauen, was das Beste für den Körper ist. Jetzt kann ich einen anständigen Aufbau machen", sagt der Kärntner.