Das mit Spannung erwartete Comeback von Marcel Hirscher rückt näher. Vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden bekommt der achtfache Gesamtweltcupsieger prominente Unterstützung aus dem Internationalen Skiverband. Alexandra Meissnitzer begrüßt die Rückkehr des 37-Jährigen ausdrücklich.
"Marcel hat eine Wild Card, ich rolle ihm den roten Teppich aus", sagt die frühere Weltmeisterin im Interview mit der "Tiroler Tageszeitung". Für die Verbands-Offizielle steht fest, dass der Skisport von der Strahlkraft seiner größten Namen profitiert.
"Persönlichkeiten wie Marcel oder Lindsey Vonn braucht unser Sport, sie sorgen weltweit für Aufmerksamkeit", erklärt die 53-Jährige. Die FIS arbeitet deshalb derzeit an klaren Regeln, unter welchen Voraussetzungen große Stars nach längeren Pausen zurückkehren dürfen. Diese Kriterien sollen nicht nur für Ski Alpin, sondern für sämtliche FIS-Disziplinen gelten.
Meissnitzer selbst ist nach dem Machtwechsel an der Spitze des Weltverbandes wieder in einer wichtigen Rolle tätig. Nach der knappen Wahl von Alexander Ospelt zum neuen FIS-Präsidenten kehrte die Salzburgerin zurück und arbeitet mittlerweile als Direktorin im Kommunikationsbereich.
Neben Hirschers Comeback beschäftigt die FIS derzeit auch die geplante Ausweitung der Weltmeisterschaften. Meissnitzer räumt ein, dass die Idee einer WM in einem engeren Rhythmus besser hätte kommuniziert werden können. Aktuell werde dazu eine Machbarkeitsstudie erstellt.