"Jede Minute ausgezahlt"

ÖSV-Star Schwarz triumphiert in Alta Badia

Marco Schwarz fährt in Alta Badia zu seinem ersten Weltcup-Sieg nach seiner schweren Verletzung. Stefan Brennsteiner wird beim RTL Dritter.
Sport Heute
21.12.2025, 14:29
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Das Warten hat ein Ende! Nach sieben Jahren wird bei der Siegerehrung beim Riesentorlauf in Alta Badia wieder die österreichische Hymne gespielt. Marco Schwarz führte erstmals in seiner Karriere bei einem RTL zur Halbzeit, gewann schlussendlich auch den Klassiker auf der Gran Risa – und holte sich seinen ersten Weltcup-Sieg nach seiner langen Verletzungspause. Das Podest komplettierten Lucas Pinheiro Braathen (+0,18) und ÖSV-Star Stefan Brennsteiner (+0,22).

"Ich bin schon mega happy", jubelte der ÖSV-Star im Ziel über seinen Sieg. Den Druck, wieder einmal als letzter Läufer im Starthaus zu stehen, konnte er gut ausblenden. "Ich habe probiert, mein Skifahren durchzuziehen", schilderte er. Dann richtete er noch ein Dank an alle, die ihn auf seinem Weg zurück unterstützt haben. "Es war eine irrsinnig schwierige Zeit." Aber: "Es hat sich jede Minute ausgezahlt", so Schwarz.

Ergebnisse der ÖSV-Athleten

Die Ergebnisse der weiteren ÖSV-Athleten: Patrick Feurstein konnte die guten Pistenverhältnisse im zweiten Durchgang nutzen, verbesserte sich um 14 Plätze und wurde schlussendlich Achter (+0,90). Sein Cousin Lukas Feurstein patzte hingegen im oberen Abschnitt schwer, rutschte am Innenski weg und stand kurzfristig bergauf. Dennoch fuhr er weiter – der Lauf glich aber eher einer Trainingsfahrt. Sein Rückstand im Ziel: 8,30 Sekunden. "Ein klassischer Innenski-Fehler", resümierte er im Ziel. Im Finale nicht dabei war Weltmeister Raphael Haaser, der im ersten Lauf 2,96 Sekunden einbüßte, genauso wie Joshua Sturm, der nach wenigen Sekunden ausschied.

Stars enttäuschen und ein Überraschungsmann

Einige Stars hatten mit dem technisch anspruchsvoll gesetzten Kurs große Probleme: Henrik Kristoffersen hatte im Ziel einen großen Rückstand (+1,12). Auch die Schweizer erwischten nicht ihren besten Tag. Marco Odermatt wurde nach einem gröberen Fehler im Schlussteil des Laufs nur Sechster (+0,82). Zuvor feierte der Skistar in Alta Badia vier Riesentorlauf-Siege in Folge. Loic Meillard und Luca Aerni lagen sogar noch weiter zurück.

Der Überraschungsmann des Tages war ein Deutscher: Fabian Gratz fuhr im zweiten Durchgang Laufbestzeit, verbesserte sich im zweiten Durchgang um 24 Plätze, ließ Odermatt und Kristoffersen hinter sich und wurde schlussendlich Fünfter.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 21.12.2025, 14:46, 21.12.2025, 14:29
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