Vincent Kriechmayr konnte sich nach der Abfahrt in der alpinen Team-Kombination nur schwer beruhigen. Der ÖSV-Star haderte vor allem mit dem unteren Teil der Strecke und zeigte sich im Ziel frustriert über Platz sieben.
"Ich bin richtig sauer", sagte der 34-Jährige im ORF-Interview. Am Ende fehlten ihm 1,25 Sekunden auf Leader Giovanni Franzoni – ein Rückstand, der schmerzt.
Kombi-Kollege Manuel Feller versuchte, Kriechmayr aufzubauen. Viel gebracht hat es aber nicht. "Er wollte mich aufbauen – hat er nicht geschafft. Ich war richtig sauer, dass ich da noch eine Sekunde drauf krieg."
Kriechmayr weiter: "Es tut mir leid für ihn, da habe ich ihm keinen Gefallen getan."
Die weiteren ÖSV-Duos liegen ebenfalls zurück. Hemetsberger/Schwarz sowie Haaser/Matt rangieren auf Platz acht, Babinsky/Gstrein nur auf Rang zehn.
Im Slalom ab 14 Uhr liegt es nun an Feller zurückzuschlagen – und Kriechmayr doch noch jubeln zu lassen.