Das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum müsse auch in Tiefgaragen und Parkhäusern gewährleistet sein, betont die FPÖ. Gerade schlecht beleuchtete und unübersichtliche Bereiche würden häufig Unbehagen auslösen.
Woran sich Gemeinderätin Patricia Haginger stößt: In der städtischen Tiefgarage in der SolarCity gebe es etwa keine Frauenparkplätze. Sie schlägt eine umfassende Evaluierung der Sicherheitsstandards in dieser und den Garagen beim Lentos, und beim Neuen Rathaus vor.
"Frauen sollen ihr Auto auch in den Abend- und Nachtstunden ohne Angst abstellen und wieder erreichen können", sagt Haginger. Spezielle Stellplätze würden dabei eine wichtige Maßnahme darstellen. Entscheidend sei zudem, dass sie gut erreichbar, ausreichend beleuchtet und mit begleitenden Vorkehrungen ausgestattet sind.
Haginger appelliert an Liegenschaftsreferentin Vbgm. Merima Zukan (SPÖ), vor allem Anzahl und Lage der bestehenden Stellplätze, Beleuchtung, Einsehbarkeit der Zugangswege, Videoüberwachung und Notrufeinrichtungen zu überprüfen. So sollen konkrete Verbesserungen umgesetzt und bei entsprechendem Bedarf zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden.
Der FPÖ schwebt vor, die Erkenntnisse in einem zweiten Schritt privaten Garagenbetreibern zur Verfügung zu stellen und diese aktiv in eine Sicherheitsinitiative einzubinden. Ziel sei es, die Standards möglichst flächendeckend in Linz zu verbessern.
Mehr Schutz dürfe nicht an der Einfahrt enden, sagt die Gemeinderätin. "Unser Ziel ist, dass sich Frauen in sämtlichen Linzer Tiefgaragen und Parkhäusern sicher fühlen können."