Schauspieler im "Heute"-Talk

Oitzinger über Zweifel: "Wollte das Ganze hinschmeißen"

Heute dreht er mit großen Namen, einst wollte er alles hinschmeißen. Felix Oitzinger im "Heute"-Talk über seinen Weg, Zweifel und Star-Kollegen.
Heute Entertainment
06.10.2026, 05:30
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Es sind Begegnungen, die man nicht so schnell vergisst: Felix Oitzinger stand für "Die Blutgräfin" plötzlich mit einigen der bekanntesten TV-Gesichter Österreichs vor der Kamera. Ob Tom Neuwirth, der am Set mit "Rise Like a Phoenix" a cappella begeisterte, oder Karl Markovics, der den jungen Schauspieler regelrecht an der Hand nahm – die Dreharbeiten bleiben ihm in besonderer Erinnerung.

"Der ist unfassbar lustig", schwärmte Oitzinger im "Heute"-Talk von Schauspielkollegen Markovics. "Wenn man als junger Schauspieler steht und dann erzählt der Oscar-Preisträger von seinen Anekdoten, von seinen Erfahrungen, da ist man eh schon völlig fertig. Und dann ist er auch noch so lieb."

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Dass es beruflich gerade so gut läuft, war für den 26-Jährigen allerdings nicht immer selbstverständlich. Während seines Studiums kann er sich genau an einen Moment erinnern, an dem alles in ihm aufhören wollte. "Ich wollte das Ganze hinschmeißen," so der Kärntner ehrlich. Ein Gespräch mit seinem Vater überzeugte ihn weiterzumachen. "Der hat zum Glück gesagt: Junge, das machst du jetzt mal fertig," erzählte er lachend.

Einen Plan B hatte er ohnehin nie. Für ihn war schon früh klar, dass er Schauspieler werden will. Aufgewachsen ist er in Kärnten, dann ging es für Oitzinger direkt nach Wien ans Max Reinhardt Seminar. Den Aufnahmetest schaffte er gleich beim ersten Versuch. Spätestens dann hat sich die anfängliche Skepsis seiner Eltern in Stolz verwandelt.

Ganz am Anfang steht er inzwischen längst nicht mehr. Neben "Die Blutgräfin" war er zuletzt unter anderem in "Bruno - Der junge Kreisky", "Biester" und "General Golian" zu sehen. Und im Frühjahr wartet bereits die nächste große Herausforderung: Dann kehrt er ans Stadttheater Klagenfurt zurück – in einer großen Rolle unter der Regie von Dörte Lyssewski.

Sein Wunsch für die kommenden Jahre? Möglichst viele unterschiedliche Figuren. "Je unterschiedlicher, desto besser." Denn genau dafür liebt er seinen Beruf: Sich immer und immer wieder zu verwandeln.

red,06.10.2026, 05:30
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