Dramatischer Feuerwehreinsatz auf der Ybbstal Straße in Waidhofen / Ybbs: Die FF Waidhofen/Ybbs-Wirts wurde am Samstag, dem 15. August, zu einem Fahrzeugbrand gerufen. Doch vor Ort wartete gleich die nächste Gefahr auf die Einsatzkräfte.
Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Oldtimer-Sportwagen bereits in Flammen. Das brennende Fahrzeug hatte sich zuvor selbstständig rund 50 Meter weiterbewegt und war schließlich in die Leitplanken gerollt.
Noch während der Anfahrt bemerkten Mitarbeiter des Roten Kreuzes in der Nähe eine weitere Rauchentwicklung. Auch nachrückende Feuerwehrkräfte meldeten den Brand sofort. Plötzlich mussten die Einsatzkräfte an zwei Stellen gleichzeitig gegen die Flammen kämpfen.
Besonders brenzlig war der zweite Brand. Meterhohe Flammen drohten durch den Wind über einen Radweg auf einen angrenzenden, völlig ausgetrockneten Wald überzugreifen. Bei der Feuerwehr spricht man von einer äußerst knappen Situation.
"Es war arschknapp", heißt es von der FF Waidhofen/Ybbs-Wirts.
Um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurden auch die Feuerwehren Waidhofen/Ybbs-Stadt und Zell alarmiert. Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften, beide Brände unter Kontrolle zu bringen.
Während der Löscharbeiten am Oldtimer war die B31 gesperrt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Kommandant Günther Weiss ist überzeugt, dass nur das rasche Eingreifen Schlimmeres verhindert hat: "Hätten wir nicht durch Zufall den zweiten Brand auch rasch bekämpft, hätte sich das Feuer wohl ausgebreitet und schweren Schaden am Wald angerichtet."