Der Traum vom eigenen Haus ist für viele Niederösterreicher in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden. Das Land NÖ will hier gegensteuern und unterstützt beim Bauen, Sanieren und bei laufenden Wohnkosten.
"Die Schaffung von lebenswertem und leistbarem Wohnraum ist ein zentrales Anliegen der NÖ Landespolitik", betont Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (VP). Wohnen sei ein grundlegendes Bedürfnis, das Sicherheit und Stabilität vermittle.
Wer ein Eigenheim errichten will, kann ein Darlehen des Landes mit einer Laufzeit von wahlweise 27,5 oder 34,5 Jahren beantragen. Der Fixzinssatz liegt bei 1 Prozent. Wie hoch das Darlehen ausfällt, wird über ein Punktesystem berechnet.
Dabei zählen unter anderem energieeffizientes Bauen, der Standort und die familiäre Situation. Für Familien sind zusätzliche Förderungen vorgesehen.
Auch bei Sanierungen gibt es Unterstützung. Das Land gewährt einen Annuitätenzuschuss von 4 Prozent für eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Förderung gilt für Sanierungen mit und ohne Energieausweis.
Zusätzlich können Haushalte mit geringerem Einkommen einen Wohnzuschuss beziehungsweise eine Wohnbeihilfe erhalten. Die Unterstützung richtet sich nach dem Einkommen und muss nicht zurückbezahlt werden.
Mit der Förderung will das Land besonders jene entlasten, für die Bauen, Sanieren oder die laufenden Wohnkosten zunehmend zur finanziellen Belastungsprobe werden.