RTL-Enttäuschung

Olympia-Abfuhr für ÖSV – Knauß übt deutliche Kritik

Der Olympia-Riesentorlauf in Bormio brachte eine herbe Enttäuschung für Österreichs Ski-Stars. Experte Hans Knauß hielt sich nicht mit Kritik zurück.
Sport Heute
15.02.2026, 07:30
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Stefan Brennsteiner auf Rang acht, 2,23 Sekunden hinter Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen aus Brasilien, Marco Schwarz unmittelbar dahinter auf Rang neun (+2,28), nach einer Steigerung im zweiten Lauf. Patrick Feurstein als 16. und Weltmeister Raphael Haaser auf Rang 19 – die ÖSV-Techniker fuhren im Olympia-Risentorlauf auf der weichen Stelvio nur hinterher, hatten mit der Medaillenentscheidung nichts zu tun.

Knauß-Kritik an den ÖSV-Läufern

Das stieß auch ORF-Experte Hans Knauß durchaus sauer auf. ""Das war nicht gut. Alles, was keine Medaille ist, ist hier nicht gut", analysierte der Steirer die Leistung der Österreicher. "Leider haben wir im ersten Durchgang schon alles vermurkst", blickte der Ex-Weltcupläufer auf die Fahrten der ÖSV-Asse in Lauf eins, wo Brennsteiner und Co. bereits viel Rückstand aufrissen. "Dass da keiner mitfährt, ist mir schleierhaft, keiner war fehlerfrei", meinte Knauß.

In der Entscheidung hätten sich die rot-weiß-roten Läufer dann durchaus gesteigert. Der Schaden war aber schon angerichtet. "Heute ist der Tag X, heute wird abgerechnet. Da musst du da sein und das war definitiv zu wenig", stellte der 55-Jährige klar.

"Das war zu wenig"

Auch die ÖSV-Läufer selbst waren freilich alles andere als zufreiden mit dem Ergebnis. Vor allem Brennsteiner, der im Finale gut mitgehalten hatte, dann patzte. Sein Angriff blieb aus. "Ich war schlampig, habe mich bis ins Flache nicht mehr erholt. Das war zu wenig. Ich habe viel probiert, bin aber nicht mit den Besten mitgefahren – auch, wenn ich den Fehler im zweiten Durchgang nicht mache", so der Saisonsieger im Riesentorlauf.

"Es war Schadensbegrenzung. Der erste Durchgang war richtig schlecht", so Schwarz. Feurstein büßte in der Entscheidung einige Plätze ein. "Es war nicht gut, ich bin zu unsauber Ski gefahren. Ich hätte mir mehr erhofft, aber es wollte nicht sein", schüttelte der Vorarlberger den Kopf.

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