"Eigene kleine Bühne"

Olympia-Star spricht Klartext nach Playboy-Cover

Juliane Seyfarth versorgt ihre Fans neben der Skisprung-Schanze mit reichlich freizügigem Bildmaterial. Auf dem Playboy zierte sie das Cover.
Sport Heute
06.02.2026, 17:22
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Die Skispringerin war bereits 2021 im "Playboy" zu sehen und ist aktuell auch Titelmotiv der Special-Ausgabe "Die 30 schönsten Olympia-Stars". Freizügige Fotos macht der Olympia-Star aber nicht nur für Magazine. Auch auf Instagram lässt sie die Hüllen fallen, entzückt ihre Fans mit freizügigen Bildern – was ihr nicht nur positive Nachrichten einbringt.

Die älteste Athletin im deutschen Olympia-Aufgebot geht damit aber gelassen um. Sie weiß Kirche und Staat zu trennen, weshalb sie neben ihrem bekannten Instagram-Profil einen zweiten Account Account erstellt hat, auf dem sie sich auslebt – unter dem Alias "Nayeli Rose".

"Ich habe das irgendwann einmal getrennt und einen Künstlernamen gewählt. Man kennt mich halt im Skispringen als Juliane, und was ich sonst mache, das verdient eine eigene kleine Bühne", erklärte sie offen gegenüber der "Bild". Dort zeigt sie sich deutlich freier, inszenierter, künstlerischer. Diese "Bühne" nutzt Seyfarth auch auf der Plattform BestFans. Anders als viele andere Sportler, die dort Geld für Training oder Karriere sammeln, zieht sie für sich eine klare Grenze: "Es hat mit dem Sport gar nichts zu tun, das ist einfach meine Kunst."

Hasskommentare? "99 Prozent positiv"

Und die kommt an. Mehr als 58.500 Menschen folgen ihr auf dem Zweit-Account – auffällig viele davon sind Frauen. Seyfarth sagt: "Die Kommentare und Nachrichten der Männer sind schon nett. Aber Frauen sehen da eher die Kunst dahinter und nicht nur den Körper." Komplimente von Frauen seien für sie sogar "schöner". Viele schreiben ihr, sie seien inspiriert, würden Bilder nachstellen oder fragen nach gemeinsamen Shootings.

Vereinzelte sexistische Nachrichten blendet sie aus. "Zu 99 Prozent sind es immer nette Worte, über die man sich freut", stellt sie klar. Und genau diese positiven Rückmeldungen geben ihr auch Energie für den Sport. In Mailand/Cortina geht Seyfarth bereits zum dritten Mal bei Olympischen Spielen an den Start. Ein Podestplatz ist ihr heuer noch nicht gelungen, trotzdem blickt sie optimistisch auf den Bewerb am Samstag (18.45 Uhr) auf der Normalschanze.

Ihr persönliches Highlight folgt am 15. Februar auf der Großschanze. "Es ist das erste Mal, dass wir von dort auch bei Olympia springen dürfen. Ich liebe die große Schanze", sagt sie voller Vorfreude.

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