Die schon traditionelle Visualisierte Klangwolke am Linzer Donauufer ist ein Besuchermagnet. Auch das parallel stattfindende Medienkunstfestival Ars Electronica lockt alljährlich Heerscharen ausländischer Gäste in die Landeshauptstadt.
2009 stand Linz monatelang im Blickfeld der weltweiten Kunstszene: Mit Stolz durfte man den Titel "Europäische Kulturhauptstadt" tragen – ein zusätzlicher Schub für die ohnehin vorhandene kreative Kraft.
Beschaulich eingebettet im Mühlviertler Hügelland und mit der altehrwüdigen Burg als Blickfang, wird es jeden Sommer laut im sonst so beschaulichen Clam (Bez. Perg). Begonnen hat der Konzertreigen vor mittlerweile 36 Jahren.
Seitdem sind Größen wie Sting, Neil Young, Lenny Kravitz, Deichkind und zuletzt Van Morrison sowie Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood aufgetreten. Sie alle haben bei den Konzerten auf der großen Wiese regelmäßig für wohles Woodstock-Flair gesorgt.
Für 2027 haben sich so unterschiedliche Acts wie Herbert Grönemeyer, Lynyrd Skynyrd, Ten Years After, Simply Red, Julian Le Play, Provinz, Folkshilfe und Krautschädl angesagt.
Vier Jahre nach dem Großereignis erhielt Oberösterreich endlich das langersehnte Opernhaus: das Musiktheater unweit des Linzer Bahnhofs. Bereits sechs Jahre zuvor hatte das Kunstmuseum Lentos geöffnet, dessen Architektur nicht nur Großmeister Gottfried Helnwein lobend erwähnte.
2024 schließlich durften sich Bad Ischl (Bez. Gmunden) und die umliegende Region "Europäische Kulturhauptstadt" nennen. Die Verantwortlichen zauberten einen gewitzten Brückenschlag aus Salzkammergut-Traditionen und modernem Anspruch – inklusive einer Ausstellung des chinesischen Ausnahmekünstlers Ai Weiwei.
Stichwort stimmige Verbindung aus Alt und Neu: Mit der Modernisierung des Promenadengevierts in Linz wird das Land OÖ die Herzen höherschlagen lassen. Das Schauspielhaus und die Kammerspiele des Landestheaters erhalten bis Herbst 2027 ein umfassendes Facelifting und eine modernere Ausstattung, die alle Stückerl spielt.