EU zwingt Meta zur Öffnung

OpenAI-Dienst ChatGPT ist wieder auf WhatsApp nutzbar

Nach EU-Druck muss Meta Drittanbietern wie ChatGPT wieder Zugang zu WhatsApp gewähren. Nutzer können die KI direkt im Messenger verwenden.
Digital  Heute
14.07.2026, 17:10
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Der KI-Chatbot ChatGPT ist wieder direkt über WhatsApp nutzbar – ganz ohne separates Konto oder zusätzliche App. Nutzer können einfach den Kontakt "1-800-ChatGPT" (Nummer +1-800-242-8478) abspeichern und mit der künstlichen Intelligenz chatten.

Über WhatsApp lassen sich Textnachrichten, Bilder und Sprachnachrichten an ChatGPT senden. Die KI kann auch Bilder generieren. Wer sein ChatGPT-Konto verknüpft, bekommt erhöhte Nutzungslimits. Die Freischaltung erfolgt schrittweise je nach Ländervorwahl.

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EU-Kommission zwingt Meta zum Handeln

Wie auf "Focus Online" berichtet wird, hatte die Europäische Kommission im Juni 2026 nach einem Kartellverfahren gegen Meta einstweilige Maßnahmen beschlossen. Der Konzern muss nun Drittanbietern wie ChatGPT wieder Zugang zur WhatsApp-Schnittstelle gewähren.

Meta hatte im Jänner 2026 eine Sperre eingeführt, die allgemeine KI-Dienste vom Messenger ausschloss. Davon waren auch Konkurrenten wie Microsoft und Perplexity betroffen. Bis dahin hatte ChatGPT über WhatsApp allein in der EU etwa 50 Millionen Nutzer.

Hohe Strafen bei Verstößen möglich

Die EU argumentiert, dass Meta ohne Regulierung allein bestimmen könnte, welche KI-Dienste die Nutzer erreichen können. Bei Verstößen gegen diese Auflage drohen Geldbußen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Meta hat angekündigt, rechtlich gegen die Entscheidung vorzugehen.

OpenAI weist darauf hin, dass alle Gespräche mit ChatGPT über WhatsApp gespeichert und mit der WhatsApp-Nummer des Nutzers verknüpft werden. Sensible Informationen wie Passwörter oder Gesundheitsdaten sollten im Chat nicht preisgegeben werden.

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