Beim Wiener Opernball 2027 dürfte es eine überraschende Veränderung vor den Fernsehkameras geben. Ausgerechnet Publikumsliebling Lilian Klebow (49) soll ihren Platz räumen müssen. Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, wird die Schauspielerin und Moderatorin bei der kommenden Ausgabe des Society-Ereignisses nicht mehr durch die Sendung nach dem Ball führen.
Hinter der Entscheidung soll der strenge Sparkurs des ORF stecken. Der designierte Generaldirektor Clemens Pig (52), der mit 1. Jänner die Führung am Küniglberg übernimmt, steht vor einer gewaltigen Aufgabe: Insgesamt 140 Millionen Euro müssen eingespart werden.
Für Klebow, die vielen Zuschauern vor allem als "Penny Lanz" aus der ORF-Serie "SOKO Donau" bekannt ist, soll bereits eine Nachfolgerin feststehen. Laut "Krone" übernimmt Kristina Inhof (38) die Moderation. Die ORF-Moderatorin kehrt dafür aus ihrer Babypause zurück.
Klebow selbst hält sich zu ihrem möglichen Abschied bedeckt. Auf eine Anfrage der "Krone" wollte sich die 49-Jährige nicht zu den Veränderungen äußern.
Der Grund für den Wechsel dürfte vor allem finanzieller Natur sein. Wie Insider gegenüber der "Krone" berichten, würde Klebow als externe Moderatorin zusätzliche Kosten verursachen. Bei Inhof sieht die Situation anders aus: Sie ist bereits beim ORF angestellt und würde deshalb kaum zusätzliche Ausgaben verursachen.
Für den öffentlich-rechtlichen Sender wäre der Wechsel somit eine Möglichkeit, beim Opernball Geld einzusparen. Dass dafür ausgerechnet Klebow ihren Platz verlieren soll, dürfte bei ihren Fans allerdings für Enttäuschung sorgen.
Der nächste Wiener Opernball findet bereits am 4. Februar 2027 statt. Damit fällt der Höhepunkt der heimischen Ballsaison im kommenden Jahr besonders früh aus.