Die traditionelle Osterjause gehört für viele Österreicher einfach dazu. Sie steht im Kontext des Endes der Fastenzeit. In der christlichen Tradition wird 40 Tage lang vor Ostern gefastet – vor allem auf Fleisch, Eier und Milchprodukte wird verzichtet. Am Ostersonntag wird diese Zeit beendet – und genau das feiert man mit einer reich gedeckten Jause. Oft werden die Speisen vorher in der Kirche geweiht ("Speisensegnung"), meist am Karsamstag.
Viele Lebensmittel haben eine symbolische Bedeutung:
● Eier (oft gefärbt): neues Leben, Auferstehung Jesu
● Schinken oder Fleisch: Ende des Fastens, Wohlstand
● Brot (z. B. Osterpinze): Jesus als "Brot des Lebens"
● Kren (Meerrettich): steht für die Bitterkeit des Leidens Christi
● Salz: Reinigung und Schutz
● Butter (oft als "Osterlamm" geformt): Unschuld und Opfer
Auch für viele, die nicht streng religiös sind, ist die Osterjause ein wichtiges Familienritual geblieben. Doch 2026 müssen Konsumenten dafür spürbar tiefer in die Tasche greifen. Vor allem Eier, Schinken und Brot sind teurer geworden.
Rund um Ostern steigt die Nachfrage nach Eiern deutlich – das wirkt sich auch heuer auf die Preise aus.
Vor allem gestiegene Futter- und Energiekosten treiben die Preise nach oben.
Beim Osterschinken hängt der Preis stark von Herkunft und Qualität ab.
Besonders gefragt sind heimische Produkte – diese liegen preislich meist höher.
Auch Brot bleibt vergleichsweise teuer.
Gründe sind unter anderem hohe Energiepreise und teurere Rohstoffe.
1. Aktionen und Angebote vergleichen
2. Mengen bewusst planen
3. regionale Produkte direkt beim Produzenten kaufen
4. nicht alles auf einmal kaufen (Preise vergleichen!)