Der ORF-Vorentscheid für den "Eurovision Song Contest" brachte am Freitagabend mit COSMÓ nicht nur einen Sieger, sondern auch eine Welle an Reaktionen im Netz. Während die Acts für ihre Vielfalt und ihr Talent gelobt wurden, gerieten die Moderatoren Alice Tumler und vor allem Co-Host Cesár Sampson massiv unter Druck.
Für den ehemaligen "ESC"-Dritten von 2018 war es die erste große ORF-Freitagabendshow als Moderator. Das Urteil im Netz fiel dabei nicht besonders nachsichtig aus.
"Moderation eine Katastrophe. Sampson ließ die Leute nicht mal ausreden. Mitten im Gespräch wechselte er auch schon zum Nächsten. Und der dauernde Lobgesang der Jury war zum Schluss nicht mehr zum Aushalten. Da war man froh, dass es vorbei war", schrieb ein User.
Andere kommentierten unter ORF-Beiträgen: "Die Moderation ist nur peinlich und unlustig", "Extrem langatmig, keine gute Moderation, diese Jury hätte man sich echt sparen können" oder sogar: "Sampson sollte beim Singen bleiben."
Sampson kannte man bisher eher nur als Sänger. 2018 stand er in Lissabon mit "Nobody But You" selbst für Österreich auf der "ESC"-Bühne und landete auf dem dritten Platz.
Tumler führte unter anderem 2015 gemeinsam mit Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun sowie Conchita Wurst durch den letzten "Song Contest" in Wien.
Mehrfach war auf Facebook und Instagram auch etwas zu lesen wie: "Mir fehlt Andi Knoll." Die großen "ESC"-Finalshows werden im Mai von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderiert.