Wer täglich zur Arbeit pendelt, muss mittlerweile ordentlich blechen. Egal ob mit dem Auto oder den Öffis: Die Kosten sind in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Besonders bitter: Teilweise fiel die Teuerung sogar deutlich höher aus als die allgemeine Inflation.
Auch wer auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, bleibt von den Preissteigerungen nicht verschont. So wurde das reguläre Klimaticket allein in den vergangenen zwei Jahren um satte 27 Prozent teurer. Für viele Pendler, die täglich auf Bus und Bahn angewiesen sind, bedeutet das eine zusätzliche finanzielle Belastung.
Noch heftiger trifft es Autofahrer. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre verteuerte sich Diesel um unglaubliche 53 Prozent. Auch Benzin kostet mittlerweile deutlich mehr: Hier beträgt der Preisanstieg 33 Prozent.
Zum Vergleich: Die allgemeine Inflation lag im selben Fünfjahreszeitraum bei 27 Prozent. Besonders Dieselfahrer mussten damit einen weit überdurchschnittlichen Preissprung verkraften.
Vor allem in den vergangenen Monaten hat sich die Situation an den Zapfsäulen nochmals zugespitzt. Der Krieg im Iran sorgte für zusätzliche Preissprünge bei Benzin und Diesel.
Für Pendler wird damit nicht nur der tägliche Arbeitsweg zur immer größeren finanziellen Herausforderung. Auch die Entscheidung zwischen Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln bringt kaum noch Entlastung: Teurer geworden sind beide Varianten.