Die Tragödie spielte sich in Essen ab. Am 3. November 2025 kam es auf einem Spielplatz in der Hofterbergstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Pensionisten und dem Jugendlichen. Der Bub soll den Mann zu Boden geschlagen haben. Dabei zog sich das Opfer eine schwere Kopfverletzung zu und verstarb Wochen später im Spital. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Wie "20 Minuten" berichtet, gibt es nun neue Details zum Fall.
Laut dem Nachrichtenmagazin "Focus" war der Pensionist trotz seiner schweren Verletzungen zunächst noch ansprechbar. Er schilderte, dass er angegriffen worden sei. Trotzdem informierten weder das Spital noch die Angehörigen zu diesem Zeitpunkt die Polizei.
Erst als der Mann, mittlerweile 81 Jahre alt, im Dezember 2025 an den Folgen der Verletzungen starb, wurde die Polizei eingeschaltet. Die Ermittler leiteten sofort ein Verfahren ein. Zuerst ging man von mehreren Tätern aus, da Hinweise auf eine Gruppe Jugendlicher hindeuteten. Laut "20 Minuten" hatte die Polizei jedoch große Schwierigkeiten: Der Tatort war nach so langer Zeit nicht mehr zu sichern und verwertbare Spuren fehlten.
Die Kriminalpolizei befragte daraufhin Schülerinnen und Schüler zweier Schulen in der Nähe. Dabei verdichtete sich der Verdacht gegen einen einzelnen Täter. Ein 13-jähriger Bub soll Mitschülern gegenüber mit der Tat geprahlt haben.
Die Ermittler gehen mittlerweile davon aus, dass er für den tödlichen Angriff verantwortlich ist. Der Bub ist deutscher Staatsbürger und war bisher nicht als Intensivtäter aufgefallen. Da er erst 13 Jahre alt ist, gilt er als strafunmündig. Er wurde seinen Eltern übergeben. Das Jugendamt prüft nun die familiären Verhältnisse.