Mindestens fünf Tote

Drohnenangriff auf Zivilisten – Russen zerbomben Zug

Schreckliche Szenen in Charkiw: Die russische Armee hat einen Passagierzug mit Drohnen angegriffen. Fünf Menschen kamen ums Leben.
Newsdesk Heute
28.01.2026, 22:22
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Putins Armee überzog die Ukraine am Dienstag mit Angriffen. Dabei sollen insgesamt elf Menschen getötet worden sein. Unter den Zielen war auch ein Passagierzug in Charkiw im Nordosten der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach auf Telegram zunächst von vier Toten. Später wurde die Zahl auf fünf erhöht. Zudem habe es auch Verletzte gegeben.

"Es gibt keine und kann keine militärische Rechtfertigung dafür geben, Zivilisten in einem Zug zu töten", sagte Selenskyj. Von den ukrainischen Rettungskräften wurden Fotos von dem Einsatz an dem brennenden Zug veröffentlicht.

Auch Kindergarten und Schule angegriffen

Örtlichen Behörden zufolge griff Russland zudem die Region Odessa mit etwa fünfzig Drohnen an. In der gleichnamigen Stadt wurden demnach drei Tote aus den Trümmern gezogen, rund 30 Menschen wurden zudem verletzt. Nach Angaben des örtlichen Gouverneurs Oleh Kiper sind zwei Kinder und eine schwangere Frau unter den Verletzten.

Die Drohnen hätten dutzende Wohngebäude, eine Kirche, einen Kindergarten, eine Schule und ein Fitnesscenter beschädigt. Des Weiteren teilte das Energieunternehmen DTEK mit, dass die russischen Streitkräfte eine seiner Anlagen stark beschädigt hätten.

Die weiteren Todesopfer der Angriffswelle kamen in den Regionen Donezk, Saporischschja und Cherson ums Leben. Nach Angaben der ukrainischen Luftabwehr wurde das Land in der Nacht mit insgesamt 165 russischen Drohnen angegriffen, 135 davon konnten demnach abgefangen werden.

Selenskyj: Attacken untergraben Diplomatie

Die Attacken würden die derzeit laufende Diplomatie und die Bemühungen unserer Partner, den Krieg zu beenden, untergraben, betonte der ukrainische Präsident. "Wir erwarten von den USA, von Europa und den anderen Partnern, dass sie nicht schweigen und sich daran erinnern, dass ein echter Frieden voraussetzt, dass Druck auf Moskau ausgeübt wird", sagte Selenskyj.

Die am Wochenende gestarteten trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA sollen nach Angaben Washingtons und Kiews am Sonntag in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate fortgesetzt werden.

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