Russische Angriffe

Kälte, Blackout, Tote – Raketen-Terror in der Ukraine

Putins Armee sorgt in der Ukraine erneut für Leid und Schrecken. Hunderttausende sitzen bei -12 Grad ohne Strom da. Vier Menschen starben.
Newsdesk Heute
13.01.2026, 13:07
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Die russischen Truppen haben die Ukraine in der Nacht mit knapp 300 Drohnen, 18 ballistischen Raketen und sieben Marschflugkörpern beschossen. Laut dem Präsidenten des Landes, Wolodymyr Selenskyj, wurden dabei in der Region Charkiw vier Menschen getötet. Sie sollen sich zu dem Zeitpunkt in einem Postdepot befunden haben.

Das Gebäude sei zuerst angegriffen worden, danach hätten die russischen Soldaten mit Drohnen auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte geschossen – ein sogenannter Doppelschlag, heißt es von der regionalen Staatsanwaltschaft.

Kein Strom bei -12 Grad

Zudem wurden auch Energieanlagen in der Hauptstadtregion angegriffen. Dort sitzen Hunderttausend Haushalte ohne Strom da – bei -12 Grad. Beheizte Zelte sollen wenigstens ein wenig Abhilfe schaffen, doch die Lage sei schwierig. Russland mache den Winter zur Waffe, heißt es auf den Straßen.

Erst am Montag hatten die USA harte Worte an Russland gerichtet. Demnach würde Moskau eine "gefährliche und unerklärliche Eskalation" vorantreiben. Beide Seiten wurden von der stellvertretenden US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, zur Deeskalation aufgerufen. Aus Moskau erhielt man darauf ein klassisches "Njet". Russland werde "das Problem" weiterhin mit militärischen Mitteln lösen, sagte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja.

Kindergärten und Krankenhäuser als Ziel

Dabei machen die russischen Soldaten auch vor nichts mehr Halt. In der Hafenstadt Odessa nahm Russland Energieanlagen, ein Krankenhaus, einen Kindergarten, eine Bildungseinrichtung und zahlreiche Wohnhäuser ins Visier – es gab mehrere Verletzte.

Indes fordert Selenskyj mehr Unterstützung von den USA und Europa. Vor allem Flugabwehrsysteme müssten schneller geliefert werden, um sich gegen die russischen Angriffe verteidigen zu können.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 13.01.2026, 14:38, 13.01.2026, 13:07
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