Das steckt dahinter

Pfand-Irrsinn – plötzlich gibt es weniger Geld zurück

Wer alte Gebinde zu Hause hat, bekommt aktuell weniger dafür retour. Auch die Frist zur Rückerstattung der Differenz ist mittlerweile abgelaufen.
Newsdesk Heute
31.07.2026, 21:00
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Die Mehrwertsteuersenkung von Grundnahrungsmitteln macht sich beim Einkauf schon teilweise bemerkbar: Vor allem, weil Nudeln, Reis und Co. jetzt ungewöhnliche Beträge wie 1,13 oder 1,51 Euro am Preisschild stehen haben. Doch für einige Kunden kann das aktuell zur "Kosten-Falle" werden – auch wenn es hier ebenfalls nur um kleine Cent-Beträge geht.

Konkret betroffen sind alle, die vor Inkrafttreten am 1. Juli Milchprodukte in Mehrweggebinden erworben haben. Denn weil Milch und Joghurt billiger wurden, sank auch der daran geknüpfte Pfandsatz, berichtet die "Kronen Zeitung". Für die 1-Liter-Flasche Milch sind nunmehr 21 statt 22 Cent zu entrichten, bei Joghurtgläsern 16 statt 17 Cent.

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Rückerstattung nur bis Freitag möglich

Bei einer Milchkiste wird der Unterschied noch deutlicher: Hier sank der Pfandbetrag von 5,50 auf 5,25 Euro. Wer beim Zurückgeben getrödelt hat, fällt also um einige Cent um.

Die Lebensmittelhändler zeigten nämlich noch Kulanz: Bis 31. Juli konnte später an der Kassa die Differenz eingefordert werden, die man bei der Pfand-Rückgabe zu wenig zurückbekommen hat, so die "Krone". Diese Frist ist nun aber auch vorbei.

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