Dramatische Szenen in Tirol

Pferd steckt nach Flucht unter Leitplanke fest

Spektakuläre Tierrettung in Kramsach: Ein Pferd büxte bei einem Ausritt aus, stürzte und blieb unter einer Leitplanke eingeklemmt.
Michael Rauhofer-Redl
28.09.2026, 09:12
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Dramatische Szenen spielten sich am Sonntagvormittag in Kramsach (Bezirk Kufstein) ab. Ersten Informationen zufolge geriet am Parkplatz der ehemaligen Sonnwendjochbahn ein Pferd in eine gefährliche Lage. Das Tier steckte unter einer Leitplanke fest und konnte sich zunächst nicht selbst befreien.

Die Freiwillige Feuerwehr Kramsach befand sich gerade bei einer Brandsicherheitswache im Zuge einer Festlichkeit beim Tiroler Höfemuseum, als die Einsatzkräfte zur Tierrettung alarmiert wurden.

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Pferd büxte aus

Nach ersten Informationen war das Pferd zuvor mit einer Reiterin unterwegs gewesen. Bei einem Ausritt soll es von einer Kuhherde auf einer Weide derart aufgeschreckt worden sein, dass es der Reiterin ausbüxte.

Das verängstigte Tier lief in Richtung Aschauer Landesstraße. Dort stürzte das Pferd und geriet unter eine Leitplanke, wo es schließlich feststeckte.

Tierarzt sediert Pferd

Die Feuerwehr bereitete vor Ort das notwendige Material vor, um das Tier möglichst schonend aus seiner misslichen Lage zu befreien. Ein bereits anwesender Tierarzt sedierte das Pferd, damit die Rettungsaktion sicher durchgeführt werden konnte.

Doch noch während der Vorbereitungen kam die überraschende Wende: Das Pferd schaffte es aus eigener Kraft, sich unter der Leitplanke zu befreien.

Damit war der Einsatz allerdings noch nicht vorbei. Völlig aufgeschreckt rannte das Tier über das Parkgelände. Glücklicherweise wurden dabei weder Passanten getroffen noch Gegenstände beschädigt.

Feuerwehr stoppt Ausreißer

Die Einsatzkräfte reagierten ungewöhnlich, aber wirkungsvoll. Mit gezieltem "Im-Weg-Stehen" gelang es ihnen schließlich, das Pferd zu stoppen und zu sichern.

Danach konnten die Besitzer das Tier beruhigen und wieder anhalftern. Das Pferd kam nach ersten Erkenntnissen mit einigen Blessuren davon. Menschen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

mrr,28.09.2026, 09:12