Hilfe auf vier Hufen

Pferde geben 350 Kindern in Wien jedes Jahr viel Kraft

Mitten in Wien helfen Therapiepferde schwer kranken Kindern und ihren Familien. Der Lichtblickhof feiert jetzt sein 30-jähriges Bestehen.
Thomas Peterthalner
25.09.2026, 20:54
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Was 1996 mit einem einzigen Therapiepferd begann, ist heute eine besondere Einrichtung für schwer kranke Kinder und ihre Familien. Der Lichtblickhof Kinderhospiz im Otto Wagner-Areal in Wien-Penzing feiert 30 Jahre Pferdetherapie.

Auch Katzen im Einsatz

Im Oktober 1996 startete Gundula Hauser Pferdetherapie in Österreich gemeinsam mit Therapiepferd Glossa. In den folgenden drei Jahrzehnten entwickelte sich daraus eine international anerkannte Therapieeinrichtung. Heute arbeitet ein Team aus 15 Therapeutinnen mit 19 speziell ausgebildeten Therapiepferden. Auch Hunde, Katzen, Schafe und Kaninchen kommen zum Einsatz.

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350 Kinder und Jugendliche pro Jahr

Rund 350 Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen, Behinderungen oder Traumatisierungen werden jedes Jahr begleitet. Der gemeinnützige Verein bietet ambulante und stationäre Trauma-, Trauer- und Hospizbegleitung mit Tieren an. Dabei soll der Lichtblickhof nicht nur den Kindern helfen. Auch ihre Familien sollen dort Momente der Geborgenheit, Freude und Zuversicht erleben können.

"Vorbild für tiergestützte Therapie"

Der Wiener Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorszky (SP) zeigt sich zum 30-jährigen Bestehen beeindruckt: "Der Lichtblickhof ist ein Vorbild für tiergestützte Therapie. Wir sind stolz, in einer Millionenstadt so eine einzigartige Einrichtung zu haben, in der Kinder und Familien Kraft tanken können, Geborgenheit erfahren und besondere Momente erleben."

"Momente der Freude"

Verena Bittmann, stellvertretende Geschäftsführerin des Lichtblickhof-Kinderhospiz’, bedankt sich bei der Stadt Wien für die langjährige Unterstützung. "Nur mit dieser verlässlichen Partnerschaft konnten wir das Lichtblickhof-Kinderhospiz zu dem Ort machen, der er heute ist - zu einem Lebensort mit Momenten der Freude, der Leichtigkeit und der Zuversicht", so Bittmann.

Spenden erbeten

Die tiergestützte Hospizbegleitung des Vereins ist auch über Österreich hinaus bekannt. Der Lichtblickhof ist auf internationalen Kongressen als Best-Practice-Beispiel vertreten. Damit die Arbeit weitergehen kann, ist der gemeinnützige Verein auf private und betriebliche Spenden sowie freiwillige Helfer angewiesen. Mehr dazu auf der Seite des Vereins.

pet,25.09.2026, 20:54
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