Dramatische Minuten am frühen Mittwoch in der Wiener Seestadt! Was als Weg ins Krankenhaus für eine bevorstehende Geburt geplant war, endete mit einer völlig überraschenden Hausgeburt.
Innerhalb weniger Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Am Ende erblickte die kleine Pia mitten im Schlafzimmer ihrer Eltern das Licht der Welt. So kam es dazu.
Diesen Mittwoch wird eine Familie aus der Seestadt im 22. Wiener Bezirk wohl niemals vergessen. Eigentlich wollten Sophia und ihr Mann Alexander noch ganz entspannt ins Krankenhaus fahren. Doch plötzlich ging alles rasend schnell.
Statt im Kreißsaal kam ihre kleine Tochter Pia im eigenen Bett zur Welt – begleitet von Sanitätern und einem Notarztteam. Dabei hatte der Vormittag noch relativ unspektakulär begonnen. Sophia verspürte zunächst nur leichte Beschwerden. Nichts deutete darauf hin, dass die Geburt unmittelbar bevorstand. Doch innerhalb weniger Minuten änderte sich die Situation dramatisch.
Ihr Mann griff zum Telefon und wählte den Notruf 144. Schon während des Gesprächs wurde klar: Für eine Fahrt ins Krankenhaus könnte es bereits zu spät sein: "Am Telefon hieß es schon, dass es eine Hausgeburt wird."
Kurz darauf traf ein Rettungsteam der Johanniter in der Wohnung ein. Die Sanitäter wollten die werdende Mutter zunächst noch für den Transport vorbereiten. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.
Mitten in den Vorbereitungen platzte Sophias Fruchtblase. Nur wenige Minuten später war bereits das Köpfchen des Babys zu sehen. Die Situation spitzte sich dramatisch zu. Die Anspannung bei der Familie stieg. Ein Notarztteam der Berufsrettung Wien wurde nachalarmiert und traf praktisch im letzten Moment ein.
Dann ging alles ganz schnell: Um exakt 10.20 Uhr wurde die kleine Pia mitten im elterlichen Schlafzimmer geboren. Besonders unglaublich ist der zeitliche Ablauf: Erst gegen 9.30 Uhr hatte der frischgebackene Zweifach-Papa die große Schwester (22 Monate alt) zu einer Nachbarin gebracht.
Trotz der völlig ungeplanten Hausgeburt ging zum Glück alles gut. Mama Sophia und Baby Pia sind wohlauf. Beide wurden anschließend ins Donauspital gebracht, wo sie zunächst medizinisch untersucht werden.
Die Wiener Berufsrettung bestätigte den Einsatz gegenüber "Heute". Für die Familie bleibt ein unvergessliches Erlebnis – und eine Geburtsgeschichte, die sie ihrer kleinen Pia wohl noch viele Jahre erzählen wird. Eines steht jedenfalls fest: Die kleine Pia hatte es besonders eilig, ihre Familie kennenzulernen.