Traum geht in Erfüllung

Mama (31) aus NÖ schafft es zur Ironman-WM in Nizza

Trotz gesundheitlicher Rückschläge schaffte es Iris Pemmer aus NÖ zur Ironman-WM. Für die sportbegeisterte Mama ging damit ein Traum in Erfüllung.
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09.10.2026, 05:35
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Von Niederösterreich auf die große Triathlon-Bühne! Für die 31-jährige Iris Pemmer aus Artstetten (Bezirk Melk) ging am 13. September ein großer Traum in Erfüllung. Die sportbegeisterte Mama stand bei der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza an der Startlinie – gemeinsam mit rund 3.000 der besten Triathleten der Welt.

"Vor einem Jahr hätte ich nie gedacht, dass ich einmal an der Startlinie der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza stehen würde", erzählt die Niederösterreicherin. Dabei betreibt sie erst seit rund einem Jahr Triathlon.

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Von der Laufstrecke zur Weltmeisterschaft

Die 31-Jährige ist Mama, arbeitet in Teilzeit und findet im Sport ihren Ausgleich zum Alltag. Seit rund vier Jahren widmet sie sich intensiv dem Ausdauersport. Fünf Marathons und zahlreiche weitere Laufveranstaltungen hat sie bereits absolviert.

Vor etwa einem Jahr wagte sie schließlich den Schritt zum Triathlon: Bereits bei ihrem ersten Wettbewerb sicherte sie sich den Sieg in ihrer Altersklasse. Im September 2025 folgte ihre erste Halbdistanz mit 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen. Mit ihrer Leistung schaffte es Pemmer unter die besten 30 Frauen und sicherte sich damit das Ticket für die Weltmeisterschaft in Nizza.

Trotz Verletzung an der Startlinie

Die Vorbereitung auf den großen Tag verlief allerdings nicht nach Plan. Gesundheitliche Probleme zwangen die Niederösterreicherin zu einer längeren Trainingspause. Nach einem Radunfall musste sie zudem eine Rippenprellung verkraften.

„Konnte nicht realisieren, dass das tatsächlich wahr geworden ist“
Iris PemmerIronman-Kandidatin

Umso emotionaler war schließlich der Moment an der Startlinie. "Ich stand mit Tränen in den Augen an der Startlinie, weil ich gar nicht realisieren konnte, dass das tatsächlich wahr geworden ist", erinnert sich die 31-Jährige. Besonders die Radstrecke mit rund 1.250 Höhenmetern blieb ihr in Erinnerung. Auch die Landschaft begeisterte die Athletin: "So etwas Schönes habe ich noch nie gesehen."

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Trotz der schwierigen Vorbereitung konnte sich Pemmer im internationalen Teilnehmerfeld im Mittelfeld platzieren. Für sie war jedoch bereits die Teilnahme ein riesiger Erfolg. "Für mich war die Qualifikation an sich schon der Sieg."

Nächste Weltmeisterschaft bereits im Visier

Mit der WM-Teilnahme ist der sportliche Ehrgeiz der Niederösterreicherin noch lange nicht gestillt. Sie möchte weiter an sich arbeiten und ist überzeugt, schon bald wieder bei einer Weltmeisterschaft an den Start gehen zu können.

Auch national durfte sich Pemmer heuer über einen Erfolg freuen: Sie wurde Vizelandesmeisterin über die olympische Distanz. Die offizielle Ehrung dafür findet Ende des Jahres in St. Pölten statt. Unterstützung erhält die 31-Jährige unter anderem von ihrem Sponsor SNS – Christian Moser, der ihr auch den Triathlonanzug zur Verfügung stellte.

red,09.10.2026, 05:35
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