Sechs in einer Nacht

Planetenparade! Kosmisches Spektakel am Samstag

Am 28. Februar werden 6 Planeten unseres Sonnensystems nach Sonnenuntergang gemeinsam am Abendhimmel stehen – eine sogenannte Planetenparade.
Heute Life
27.02.2026, 17:21
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Am Samstag, dem 28. Februar 2026, steht ein besonderes Himmelsereignis bevor: Gleich sechs Planeten unseres Sonnensystems zeigen sich nach Sonnenuntergang gleichzeitig am Abendhimmel – eine sogenannte Planetenparade.

Dabei reihen sich Merkur, Venus, Saturn, Jupiter, Uranus und Neptun entlang der Ekliptik auf. Diese gedachte Linie am Himmel ist die Bahn, auf der sich auch Sonne und Mond bewegen. Statt vereinzelt über den Himmel verteilt zu sein, erscheinen die Planeten wie an einer kosmischen Perlenkette – ein besonders beeindruckender Anblick durch Fernglas oder Teleskop.

Von einer "Planetenparade" spricht man, wenn wir von der Erde aus zwei oder mehr Planeten sehr nah beieinander beobachten können

Mit freiem Auge lassen sich vor allem die helleren Himmelskörper erkennen:

  • Jupiter, der größte Planet, leuchtet auffällig im Süd-Südosten.
  • Venus strahlt als heller "Abendstern" nahe dem Horizont.
  • Saturn ist etwas schwächer, aber gut sichtbar.
  • Merkur zeigt sich ebenfalls, steht jedoch sehr tief über dem westlichen Horizont, was die Beobachtung erschwert.
  • Uranus und Neptun hingegen sind deutlich lichtschwächer und nur mit Fernglas oder kleinem Teleskop zu entdecken.

Tipps fürs Beobachten

Fernglas/Teleskop: Besonders nützlich für Uranus und Neptun, aber auch Jupiter-Monden und Details am Saturnring.
Apps und Sternkarten: Himmels-Apps wie Star Walk oder SkyView zeigen dir live, wo die Planeten stehen und helfen beim Finden.
Dunkler Himmel: Je weniger Lichtverschmutzung, desto besser – Städte reflektieren viel Licht und erschweren das Erkennen schwächerer Planeten.

Der beste Beobachtungszeitpunkt

Die besten Chancen hast du etwa 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang. Dann ist es bereits ausreichend dunkel, während die Planeten noch hoch genug über dem West- bis Südwesthorizont stehen.

Wichtig: Ein möglichst freier Blick Richtung Horizont – etwa über Felder, Seen oder andere offene Landschaften – erhöht die Wahrscheinlichkeit, besonders Merkur und Venus gut zu sehen.

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