Sonne vs. Regen

Studie beweist: Regen macht wirklich unglücklich

Eine britische Studie zeigt deutlich: Während Sonnenschein die Lebenszufriedenheit steigert, drückt anhaltender Regen spürbar aufs Gemüt.
Heute Life
22.02.2026, 18:48
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Wenn dir das feuchte Wetter auf die Stimmung schlägt, ist das keineswegs Einbildung. Eine neue Studie hat bestätigt, dass Regen tatsächlich unglücklich macht. Wissenschaftler der Universität Portsmouth befragten 400.000 Briten zu ihren Gefühlen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen. Die Ergebnisse zeigten, dass Sonnenschein den Optimismus steigert, anhaltender Regen aber das Gegenteil bewirkt.

10 Prozent mehr Lebensfreude bei Sonnenschein

Wenn die Niederschlagsmenge auf 4,7 mm stieg, war die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen mit ihrem Leben, ihrem Einkommen und ihrer Gesundheit zufrieden waren, um etwa sechs Prozent geringer.

Im Gegensatz dazu steigerte ein starker Anstieg der monatlichen Sonnenscheindauer (von etwa 107 Stunden auf 290 Stunden) die Lebenszufriedenheit um 10,5 Prozent. "Das sind keine marginalen Effekte", sagte Dr. Panagiotis Tzouvanas, einer der Autoren der Studie. "Es handelt sich um große, bedeutende Veränderungen in der Einstellung der Menschen zu ihrem Leben, die in direktem Zusammenhang mit klimabedingten Wetterveränderungen stehen."

Anhaltende Belastung entscheidend

Die Studie ergab, dass kurzfristige, tägliche Wetterschwankungen kaum eine Rolle spielten. Entscheidend war die anhaltende Belastung über Wochen und Monate. Dies deutet darauf hin, dass Menschen einen Regentag oder einen heißen Nachmittag zwar gut verkraften, anhaltende Veränderungen jedoch langsam das Wohlbefinden, das Selbstvertrauen und die psychische Gesundheit beeinträchtigen.

"Diese Forschung zeigt, dass der Klimawandel bereits in unserem Alltag präsent ist", sagte Dr. Tzouvanas. "Er beeinflusst Stimmung, Lebenseinstellung und Wohlbefinden auf eine Weise, die wir nun messen können, und das macht es viel schwieriger, ihn zu ignorieren."

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