Für vier Lkw war am Donnerstag auf der A9 in der Steiermark Endstation. Bei umfangreichen Schwerverkehrskontrollen stießen Polizisten auf zahlreiche Verstöße. Besonders ein mit 22 Tonnen Lösungsmittel beladener Gefahrguttransporter bereitete den Einsatzkräften Sorgen.
Am Verkehrskontrollplatz Straß im Bezirk Leibnitz überprüften Beamte der Landesverkehrsabteilung Steiermark und der Autobahnpolizei Graz-West gemeinsam mit Sachverständigen des Landes zahlreiche Schwerfahrzeuge. Dabei kamen mehr als 100 Übertretungen der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten ans Licht. Zusätzlich wurden wegen erheblicher technischer Mängel 17 Anzeigen erstattet.
Bei vier Fahrzeugen waren die Mängel so schwerwiegend, dass die Polizei die Kennzeichen vorläufig einzog und die Weiterfahrt untersagte. Darunter befand sich auch ein Gefahrguttransporter mit rund 22 Tonnen Lösungsmittel an Bord.
Bei diesem entdeckten die Kontrolleure gravierende Defekte direkt am Tankbehälter. Der Transporter durfte den Kontrollplatz deshalb nicht mehr verlassen. Die gesamte Ladung musste unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen noch vor Ort in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt werden.